Austausch

Der Schüleraustausch für alle Schülerinnen und Schüler dieses Jahrgangs wird als ca. einwöchiger gegenseitiger Besuch mit Partnerschulen im europäischen Ausland durchgeführt und bildet einen Schwerpunkt unserer Arbeit als Europaschule. Der Europagedanke und die Bedeutung des Fremdsprachenlernens werden durch die private Unterbringung in alle Elternhäuser transportiert und es entstehen häufig andauernde Freundschaften über Ländergrenzen hinweg. Die Austausche finden in der Regel klassengebunden statt.


Deutsch-polnische Freundschaft bietet interessante Erfahrungen

Die 9c fuhr im Zuge des Austausches nach Slupsk, Polen. Neben zahlreichen Ausflügen wie beispielsweise einem Besuch im nahegelegen Danzig, einem gemütlichen Nachmittag im Teehaus oder einer Bunkerbesichtigung erlebten die zwanzig Schülerinnen und Schüler auch die polnische Kultur und Küche hautnah mit und hatten die Möglichkeit, internationale Freundschaften zu knüpfen.

 

Der komplette Erlebnisbericht ist auf der Homepage der Schülerzeitung gymatimes.de zu finden.   Anne Borwieck

 


Gelungener Austauschbesuch in Mollet/Spanien

Am 23.03. startete für uns, die 9a, eine abenteuerliche Reise nach Spanien. Neben den Besichtigungen zahlreicher Kirchen, darunter auch die Sagrada Familia, standen auch zwei Ausflüge nach Barcelona auf dem Plan. Ein Rundgang durch das Camp Nou und ein paar entspannte Sunden am Sandstrand durften da natürlich auch nicht fehlen. Glücklicherweise mussten wir nur einen Tag Regen ertragen und konnten danach die Sonne in vollen Zügen genießen. Besonders warm war der letzte Tag, an dem wir eine Wanderung mit verschiedenen Spielen durch den Naturpark Gallecs unternommen haben. Letztendlich verging die schöne Zeit in Spanien viel zu schnell, was der tränenreiche Abschied am Bahnhof dann auch bestätigte.                          Svea Johannsen

 


Wattwanderung bei bestem Wetter mit unseren Austauschgruppen

Die GastschülerInnen unserer lang- jährigen Partnerschulen in Tirano/Italien und Slupsk/Polen hatten jetzt beim Besuch unserer Schule im Juni 2016 nicht nur bei der obligatorischen Wattführung bestes Wetter, sondern bekamen auch bei zahlreichen anderen Programmpunkten und Exkursionen mit den gastgebenden 9. Klassen einen sehr guten Eindruck von unserer Schule und der Region. Kein Wunder, dass beim Abschied mal wieder viele Tränen getrocknet werden mussten.


Mit der Austauschgruppe Tirano 2016 in Hamburg


Tirano 2015

Als die Italiener am 20.05.15 die Schule mit dem Bus erreichten war die Aufregung groß.

 

Jeder hatte seinen Partner schon gut ein halbes Jahr nicht mehr gesehen und dann kamen sie endlich wieder. Jeder freute sich und auch die Eltern waren ziemlich aufgeregt.

 

Als dann jeder seinen Partner in Empfang genommen hatte und die erste Nacht hier überstanden war ging es am nächsten Tag gleich schon nach Hamburg. Natürlich waren so ziemlich alle Anwesenden müde und erschöpft, aber der Ausflug machte trotzdem sehr viel Spaß.                                                                

 

Nach etwa drei Stunden Zug- und Straßenbahnfahrt besuchten wir das Auswanderermuseum. Nach dem Besuch hatten wir alle noch zwei Stunden Zeit um in Hamburg shoppen zu gehen. Als wir dann alle mit vollem Bauch und vollen Tüten in dem Zug zurück nach Hause saßen, waren die meisten noch erschöpfter, als an dem Morgen. 

Am Freitag begrüßte Herr Beckmann die Austauschschüler und deren Lehrer herzlich und wir begannen mit den Präsentationen für den Europatag. In gemischten Gruppen fertigten wir fast drei Stunden lang großartige Plakate an. Nach der ermüdenden Arbeit aßen wir zusammen Mittag in der Mensa und trugen ein Nationalspiel auf dem Fußballplatz der Schule aus, welches Deutschland mit Bravour gewann!

 

An den folgenden drei Tagen war von der Schule aus nichts geplant, denn es war Pfingsten. Die Eltern waren nicht so angetan von dieser Planung, genauso wie wir und unsere Lehrer. Trotzdem packten wir kurzer Hand die Sachen und fuhren mit einer sehr großen Gruppe nach Sylt. Schließlich sollten die Italiener nicht nur unsere Felder in Deutschland sehen, sondern auch mal unser Meer! Außerdem war super Wetter du alle waren gut drauf. Einige andere sind auch noch in den Heidepark gefahren.

An den folgenden zwei Tagen wurden viele unterschiedliche Sachen gemacht. Einige trafen sich in Büsum um noch einmal unser schönes Meer zu präsentieren, andere gingen zu einem Festival oder sie trafen sich einfach untereinander und feierten den Austausch.

Am Dienstag ging es dann nochmal nach Friedrichskoog zu der Seehundstation. Wir sahen uns die Fütterung an, hörten ein ausführlichen Vortrag über Seehunde und begutachteten die Station selber noch einmal.               

 

Am Nachmittag spielten wir erneut Fußball mit gemischten Teams und warteten auf das Grillen. Als dann alle bereit waren und viele Eltern gekommen waren, fingen wir an zu grillen. Alle setzten sich zusammen in die Mensa oder nach draußen und ließen die Woche ausklingen. Auf jeden Fall bis zu Abend, denn nach der „Grillparty“ starteten wir unsere Party! Wir trafen uns zum Feiern und ließen den Austausch auf unsere Weise ausklingen. 

An dem letzten Tag hatten wir nochmal normal Unterricht, während die Italiener mit der Draisine fuhren, bevor sie wieder nach Italien zurück reisten.

Es war eine wunderbare Zeit und eine tolle Erfahrung für alle.

 

Wir bedanken uns und vermissen die Italiener sehr!


Madrid, wir kommen!

Am Freitagabend begann unser Abenteuer. Vom Hamburger Flughafen flogen wir nach Madrid ins schöne Spanien. Nach einem dreistündigen Flug standen wir am Gepäckband und warteten auf unsere Koffer, unterdessen konnten wir schon unsere Austauschpartner mit ihren Familien, die am Ausgang Spalier standen, erblicken 

 

Sie begrüßten uns herzlich und wir freuten uns riesig unsere Austauschpartner, die uns seit ihrem Besuch in Deutschland sehr gefehlt hatten, wieder zu sehen. Da es schon sehr spät war, fuhren wir auch gleich mit unseren Gastfamilien in unser neues Zuhause für die nächsten acht Tage. An den folgenden zwei Tagen haben wir mit unseren Familien oder auch mit Freunden Ausflüge unternommen.

 

Am Montag sahen wir uns dann alle morgens in der Schule wieder, wo wir jedoch nicht lange blieben. Leider ohne unsere Austauschpartner machten wir uns auf den Weg nach Madrid. Etwa die Hälfte der Klasse fuhr mit Herrn Peter ins Santiago Bernabeu-Fußballstadion, wo sie eine Führung durch das imposante Stadion erwartete. Die anderen, die keinen besonderen Wert auf diesen Besuch legten, fuhren mit Frau Curro weiter ins Nobelviertel von Madrid. Gegen die Mittagszeit fanden unsere beiden Gruppen wieder zusammen zu einem kleinen Picknick. Danach besuchten wir das Kunstmuseum „Museo del Prado“, bei dieser Aktion waren die spanischen Schüler dabei.

Am folgenden Tag regnete es leider sehr stark, weshalb wir unsere Tour durch Madrid ein bisschen nach hinten verschieben mussten. In dieser Zeit erzählte uns die spanische Lehrerin einige Fakten über die Region, die Schule und über den Tagesablauf der Schüler. Als der Regen nachließ, machten wir uns auf den Weg. Wir sahen einen Teil des königlichen Palastes, welcher uns sehr mit den großen, goldverzierten Gemälden beeindruckte.

 

Den Mittwoch verbrachten wir mit unseren Austauschschülern in der in den Hügeln gelegenen Stadt Sergovia. Die Stadt und ihre imposante Burg nahmen wir genauer unter die Lupe. Unser nächstes Ziel des Tages war die Gartenanlage La Granja. Aufgeteilt und jeweils einem „Spezialisten“ zugeordnet, spazierten wir durch die Anlage. Die so genannten Spezialisten erzählten uns etwas über die Geschichte der Brunnen, die dort nach griechischen Göttern erbaut wurden. Erschöpft kamen wir abends wieder in Sanse an.

Am vorletzten Tag änderte sich unser Programm und statt zur Klosterresidenz El Escorial zu fahren, gingen wir ein letztes Mal in Madrid shoppen. Dann war es auch schon soweit. Der letzte Abend in Spanien brach für uns an. Zum Abschied gingen wir alle gemeinsam Pizza essen, wir hatten riesigen Spaß und wollten gar nicht an den Abschied denken.

 

Der Freitagmorgen begann schon mit ein paar Abschiedstränen. Am Vormittag hatten wir mit den Spaniern zusammen Unterricht. Gegen halb drei mussten wir uns dann endgültig von unseren Austauschpartnern verabschieden, wir stiegen mit einem lachenden und einem weinenden Auge in den Bus und fuhren in Richtung Flughafen. Spät in der Nacht landeten wir wieder im kalten Hamburg. Mit dem Bus ging es dann weiter nach Marne.

 

Wie eigentlich bei jeder Klassenfahrt, ging die Zeit viel zu schnell vorbei, aber auf Zuhause freut man sich auch irgendwie immer.

 

Ein Bericht von Male Soley Gatza und Cosima Pauline Lau


Tirano - Marne

Mit dem Flugzeug sollte es zunächst Richtung Mailand gehen. Auf dem Flughafen Hannover gab es viele aufgeregte Leute, weil es für einige der erste Flug war. In Mailand wurden wir herzlich von einigen Austauschschülern empfangen, um von dort noch drei Stunden nach Tirano zu fahren. Dort warteten die restlichen Austauschschüler und die Eltern auf uns. Von nun an waren wir auf uns gestellt, denn wir gingen in die Familien. Sie haben uns sehr freundlich begrüßt und uns - typisch italienisch - gleich mit leckerem Essen versorgt. Am nächsten Morgen trafen wir uns alle an der Schule, in der wir eine Einführung in das italienische Schulleben bekamen. Anschließend besichtigten wir die Basilika Madonna di Tirano, während die Italiener ins Museo Civicio gingen. Als beide Gruppen mit der Besichtigung fertig waren, gab es einen Wechsel. Wir waren so gegen 13.00 Uhr fertig, danach hatten wir Freizeit, haben bei unseren Austauschpartnern zu Mittag gegessen und uns dann am frühen Abend in einer Eisdiele getroffen, um das leckere italienische Eis zu probieren. 

Am Freitag sind wir zu einem Wasserfall gewandert. Von dort aus hatte man einen wunderschönen Ausblick auf das Tal und die Berge. Nach einer zweistündigen Wanderung am Flussufer entlang besuchten wir eine Fischaufzuchtstation.

 

Weil wir gegen 07:00 Uhr nach Mailand aufgebrochen sind. Dort haben wir zuerst ein Aquarium besichtigt und sind anschließend zum Schloss gelaufen. Dort trafen wir auf unseren deutschsprachigen Tour-Guide, der uns sehr viel über die Geschichte von Mailand und über das Schloss erzählte. Im Anschluss sind wir zum Mailänder Dom spaziert und die gefühlten tausend Stufen hochgeklettert. Oben angekommen, hatten wir einen perfekten Ausblick über ganz Mailand. Danach hatten wir vier Stunden Freizeit. 

Am Sonntag war Familientag und einige begleiteten ihre Familien in die Kirche. Am Nachmittag haben wir uns im Park getroffen und bis spätabends zusammen gesessen. Montag sind wir in die Stadt Bormio gefahren, in der wir uns eine Therme, eine Kirche und ein Museum angeschaut haben. Dann hatten wir wieder Freizeit. 

Am vorletzten Tag sind wir mit dem Zug von Tirano nach St. Moritz gefahren. Einige Kilometer vor St. Moritz haben wir einen Gletschergarten besichtigt. In St. Moritz hatten wir reichlich Freizeit, um einzukaufen. Das Problem war nur, dass wir uns bei den hohen Preisen nichts leisten konnten. 

 

Am letzten Tag haben wir unsere Projekte vorgestellt, die wir in der Woche gemeinsam mit den Italienern erarbeitet haben. Um 11.00 sind wir dann mit dem Bus zum Mailänder Flughafen gefahren und zurückgeflogen. Um halb zwölf sind wir in St. Michaelisdonn angekommen und wurden von unseren Familien herzlich in Empfang genommen. Die Woche war sehr toll und wir hatten eine schöne Zeit.