Comenius / Erasmus +


Atlantic salmon conservation schools network mit neuer website


Atlantic Salmon conservation Schools Network trifft sich am Polarkreis

Nachdem die erste Gruppe im November letzten Jahres in Schottland war, um am von Erasmus+ unterstütztem Projekt ASCSN (Atlantic Salmon Conservative School Network) mitzuwirken, ging es für einen weiteren Teil des Gymnasiums Marne nun nach Finnland.

Dort wurden die Schüler in Gastfamilien in und um Ii, welches 40km nördlich von Oulu liegt, aufgenommen.

In Finnland arbeiteten Paul Ibs, Ricarda Harders, Rieke Holm und Janne Musfeldt mit Schülern aus Schottland (Perth), Frankreich (Vichy) und Finnland (Ii) zusammen um herauszufinden, warum der Lachsbestand in der Ostsee gesunken ist. Anhand von Besuchen, zum Beispiel an der Universität von Oulu und durch Vorträge von Experten, wurden Möglichkeiten ermittelt, um die Lachse zu schützen.

Begleitet wurde diese Reise durch die Lehrkräfte Silvia Friedrich und Bettina Richter.

Außerdem nahm die internationale Gruppe an Exkursionen, nach Kemi und Rovaniemi teil, um sich mit der Kultur Finnlands auseinanderzusetzen und zusätzliche Informationen zu sammeln.

Eine weitere kulturelle Erfahrung war das Eisfischen, welches von einem lokalen Fischer begleitet wurde. Hierbei sammelte eine der Gruppen Wasserproben, um diese zu analysieren.

Am letzten Tag haben die Gruppen ihre Ergebnisse zusammengetragen und mit Hilfe von digitalen Büchern präsentiert.

Als nächstes findet eine Exkursion nach Frankreich statt, um dort an dem Projekt weiterzuarbeiten.

Im Frühling nächsten Jahres kommen dann Schüler aus Finnland, Frankreich und Schottland nach Marne, um das Projekt zu vervollständigen.

Erfolgreich - nur eine Woche nach unserer Abreise gab die finnische Regierung bekannt, dass sie den Bau einer Fischtreppe mit einer hohen Summe unterstützen wird. Diese soll am Iijoki River, an welchem die Schüler gearbeitet haben, erbaut werden.

Mehr Fotos                                                                                                  Janne Musfeldt

The Atlantic Salmon Schools Network


Projekttreffen in Schottland

Beim ersten Projekttreffen im Rahmen des Erasmus+-Projektes 'Atlantic Salmon Conservation' nehmen unsere Schülerinnen und Schüler an der schottischen Partnerschule auch die Angelrute selbst in die Hand. Unter der Leitung von Frau S. Friedrich erarbeiten sechs Jugendliche und zwei Lehrkräfte unserer Schule derzeit erste Projektinhalte und lernen die Vertreter der Partnerschulen kennen. Auf den unten angeführten Seiten befinden sich die Arbeitsergebnisse.

The Story of the Salmon in the River Tay

Challenges And Opportunities For Salmon In The River Tay


ERASMUS + - PROJEKT: ATLANTIC SALMON CONSERVATION

Bereits im Schuljahr 2015/16 wurde das Projekt „Atlantic salmon conservation“ ins Leben gerufen. Schülerinnen und Schüler der 10c tauschten sich seitdem mit Hilfe der Internetplattform eTwinning mit anderen Schulen aus Europa über den Lachsbestand in ihrem Land bzw. in ihrer Umgebung aus. Nun ist es gelungen, in den kommenden beiden Schuljahren bis Juli 2018 in der Oberstufe unter der Leitung von S. Friedrich diesen Informationsaustausch mit Hilfe eines von der EU finanzierten Kooperationsprojekts zu vertiefen.

Die Orte der europäischen Partnerschulen in

  •  Schottland (Perth High School),
  •  Finnland (lin lukio),
  •  Frankreich (Lycée de Presles) und
  • Grönland (Campus Kujalleq-GUX)

 

haben alle einen Bezug zum Thema Lachs. Somit ermöglicht das Projekt Schülerinnen und Schülern aus allen Partnerländern, Exkursionen in die jeweiligen Länder vorzunehmen, um vor Ort den Lachsbestand zu überprüfen und die ökologische, wirtschaftliche und politische Lage zum Thema Lachs in den Ländern zu untersuchen.

Weitere Forschungsthemen sind:

  •  Lachs in seinem Ökosystem
  • Veränderungen der Lachbestände (Ursachenforschung)
  • Wiederaufbau des Lachsbestandes
  • Aquakultur vs. wilder Lachs
  • Fischerei, Überfischung
  • Zusammenspiel von Natur/Mensch/Industrie
  • Ecotourismus
  • Geomedia

Die Ergebnisse der Exkursionen und Workshops werden mit Hilfe von Präsentationen, Filmen und einer Website festgehalten. 


EU-Projekt  “Apply and employ. Ways to enter the European job market“

Nach zwei Jahren vergeblicher Antragstellung ist es nun geschafft: In den kommenden beiden Schuljahren wird bis 2018 in der Oberstufe unter der Leitung von Frau J. Friedrich wieder ein von der EU finanziertes Kooperationsprojekt mit europäischen Partnerschulen an unserer Schule durchgeführt.

 

Der Hintergrund für dieses Projekt ist die aktuelle Situation der Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Einer von fünf Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt in der Europäischen Union ist heute

arbeitslos. Die Wirtschaftskrise ist nicht der einzige Grund; Faktoren wie mangelnde unternehmerische, sprachliche und interkulturelle Kompetenz, fehlendes Verständnis der Abläufe und Integration auf dem  Arbeitsmarkt, unzureichende Fähigkeit sich selbst zu „vermarkten“ sind wichtige Aspekte.

 

In unserem Projekt wollen wir diese Hindernisse minimieren und überwinden und damit zu einem dynamischen und flexiblen Arbeitsmarkt beitragen, auf welchem die Jugendarbeitslosigkeit abnimmt. Alle in diesem Projekt beteiligten Partner haben dieses Problem erkannt und gemeinsam beschlossen, Maßnahmen zu ergreifen.

 

Die Ziele dieses Projekts sind die Gründe für die hohe Zahl der Jugendarbeitslosigkeit durch die Zusammenarbeit und den Austausch bewährter Praktiken zu minimieren.

Lehrer und Schüler und weitere Mitarbeiter werden ihre unternehmerische, sprachliche und interkulturelle Kompetenz verbessern und ein besseres Verständnis dafür entwickeln, wie der europäische Arbeitsmarkt funktioniert, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, in einem europäischen Kontext zu studieren und zu arbeiten.

 

Das Projekt wird von fünf europäischen Ländern durchgeführt, die ihre jeweiligen Qualitäten präsentieren und austauschen und so zum Ziel der Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit  in Europa beitragen. Die Teilnehmer bzw. unsere Partner sind

  • das Institut Tarragona (Spanien),
  • die Levanger vidaregående skole (Norwegen) ,
  • Srednja poklicna in strokovna sola Bezigrad (Slowenien) und
  • das Instituto Superiore " Lorenzo Federici " (Italien).

 

Die gemeinsamen Aktivitäten bestehen aus Begegnungen zwischen Schülern und Lehrern in den jeweiligen Ländern, Präsentationen, Workshops, Blogs, Erstellung einer Website sowie die Erstellung  eines Ablaufplans zwecks Übernahme und Implementierung an den einzelnen Schulen.                                                                                                    J. Friedrich


Neben der Ernennung zur Europaschule im Jahre 2003 könnte dem Gymnasium Marne Europaschule auch der Titel „Comenius-Schule“ verliehen werden, denn es ist seit 1999 fortwährend in Comenius-Projekten aktiv.

 

In unserem derzeitigen Projekt, arbeiten wir von 2012 - 2014 mit Schulen aus Belgien, Spanien, Portugal, Griechenland, Türkei und Polen zusammen. Mit dem Titel „Been there, done that as a young European citizen!” lässt das Projekt unbegrenzte Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu.

Zunächst einmal kann „Europa“ in Schulfächern wie Englisch, Gesellschaftswissenschaften, Geschichte, Geographie und Wipo erfahrbar gemacht werden, wobei u.a. Themen wie herrschende Gesetze und Regeln in Schulen, Gemeinden und Ländern und die Arbeit von Jugendvereinen oder –verbänden behandelt werden können. Dieses sind Themen, die für eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind. Aber auch in Fächern wie Deutsch, Religion und Französisch können interessante Beiträge zum Projektthema geleistet werden. 

 

Geplante und bereits ausgeführte Aktivitäten sind die Einrichtung eines Blogs, die Erstellung eines Logos, Videokonferenzen, Presseveröffentlichungen, ein Drama Workshop, Besuche von Bürgerämtern und Gerichten, Treffen und Interviews mit Anwälten, Quiz usw. So entstehen  kreative Produkte wie Kollagen, Songs, Filme und ein Comic Buch.

 

Um den Austausch und das Kennenlernen einer anderen Lebensart zu intensivieren, wird auf private Unterbringung in Familien Wert gelegt. So erleben die Jugendlichen Europa aus erster Hand und auf eine ganz persönliche Art; und auch die Lehrkräfte sammeln so wertvolle Erfahrungen.

 

Zum ersten Kennenlerntreffen im November in Belgien brachen 4 Schüler und eine Lehrkraft aus Marne auf, um sich mit dem Thema und der Gruppe vertraut zu machen und u.a. das Europaparlament zu besuchen. In jedem der teilnehmenden Länder folgen weitere Arbeitstreffen mit jeweils einer bunt gemischten Gruppe von jeweils 4-5 SchülerInnen und 2 Lehrkräften jedes der beteiligten Länder.