Kulturelles


65. Europäischer Wettbewerb: denk mal - worauf baut europa?

Zum wiederholten Male konnten Frau Reuschling und Frau Hanno-Nagel zahlreiche Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme am Europäischen Wettbewerb begeistern. Die Anerkennung gab es jetzt bei einer kleinen Siegerehrung im Kunstraum, wo die Landespreise übergeben wurden.

Linja Rescher, 5a, Hjarn Lucas Hedde, 6b, und Sarah Karaliunaite, ebenfalls 6b, beschäftigten sich mit dem Leben im Mittelalter in Burgen, Schlössern und Gotteshäusern, mit Sitten und Gebräuchen, Kleidung und Mode der Zeit. Ihre Bildideen setzten sie in analoger und digitaler Form um.

Viele Menschen in ganz Europa engagieren sich in Vereinen, sind Pfadfinder oder trainieren Fußball, singen in Chören usw. und teilen mit Menschen verschiedenster Herkunft gemeinsame Interessen. Felix Groth, Emely Müller und Lily Raspel, alle 6a, stellten in Form eines Comics dar, in welcher Form sie sich in einem Verein engagieren oder mitmachen möchten und was sie dort mit ihren Freunden erleben könn(t)en.

Mit alten Handwerkstraditionen in Europa beschäftigten sich Jonas Biernat, Lia Neumann, Clara Carlotta Clausen, Elaine Ringeloth, Kathy Wellingerhoff und Hannah Spieß, alle 9a, und gewannen mit ihren gestalterischen Arbeiten zu den aussterbenden Berufen Posamentierer, Blaudrucker und Seiler jeweils einen Landespreis.

 

Aus der 10c gewann Laura Dohrn mit einer Arbeit, in der sie sich mit dem geschriebenen Wort als Grundlage vieler Kulturen auseinandersetzte.

„Die Stärke Europas besteht eigentlich darin, dass es eine Summe verschiedener Mentalitäten und Kreativitäten ist, das Gegenteil von Gleichschaltung und Einebnung.“ (Lennart Meri 1929-2006, estnischer Schriftsteller, Filmemacher und Politiker) Stellen Sie dar, wie Vielfalt Europa stark macht.“

Zu diesem Thema arbeiteten Male Gatza und Finnja Neumann, E0a. Beide haben schwarz-weiße Monotypien und farbige Collageelemente miteinander kombiniert. Die bunten menschlichen Figuren, angelehnt an Darstellungen des Künstlers Keith Haring, überlagern die Hintergrundfläche. Bewegungsrichtung und Haltung sind dabei nicht synchron angelegt, sondern divers, vielfältig und immer individuell.

 

Eines der häufigsten gewählten Themen des 65.Europäischen Wettbewerbs war „Vom Hofmaler zum Selfie“ mit insgesamt 5860 eingereichten Arbeiten von Schülerinnen und Schülern auf Bundesebene. Die Selfies erklären auch den herausragenden Teilnahmeanstieg in der Oberstufe (Modul 4): Gegenüber dem Vorjahr stieg die Beteiligung um 63 % auf insgesamt 10.676 bundesweit Teilnehmende.

 

Die Selbstdarstellung, die nicht selten auch zur Selbstinszenierung wird, hat sich in den vergangenen Jahrhunderten deutlich verändert. Es galt zu untersuchen, inwiefern die heutige Kultur der Selbstinszenierung die europäische Gesellschaft verändert. Zudem sollten verschiedene Formen der Selbstdarstellung in Vergangenheit und Gegenwart erkundet werden.

Hannes Julius Ploog, Janiko Christen, beide Q1d, Mia Sponbiel und Ilvie Neumann, beide Q1a, haben diese Aufgabe ganz im Sinne der Jury in Kiel gelöst und einen Landespreis errungen.

Die Bildgestaltungen von Clara Carlotta Clausen und Elaine Ringeloth, Ilvie Neumann und Finnja Neumann wurden zusätzlich zum Landespreis für den Bundespreis vorgeschlagen.

Elaine Ringeloth und Clara Carlotta Clausen, 9a, Der Posamentierer

Elaine Ringeloth und Clara Carlotta Clausen überzeugten die Jury mit ihrer flächig-räumlichen Darstellung mit Assemblage-Charakter. Der Schrifttyp deutet an, dass es sich um die Darstellung eines historischen Kunsthandwerks handelt.

Ein Posamentierer fertigt sogenannte Posamente (aus dem französischen passement) an. Der Sammelbegriff Posamente bezeichnet schmückende Geflechte, wie Zierbänder, gewebte Borten, Fransenborten, Kordeln, Litzen, Quasten, überzogene Knöpfe und Ähnliches. Sie können ohne weitere Funktion zum Ausschmücken von Kleidung, Polstermöbeln, Lampenschirmen, Vorhängen und anderen Heimtextilien appliziert werden. Im Bereich der Restaurierung historischer Gebäude finden Posamentierer heute ihre Kunden.

Finnja kombiniert bildtechnisch die Monotypie mit der Collage. Eine Monotypie (Flachdruck) ist ein Druckverfahren mit Originalcharakter im Gegensatz zu Druckverfahren mit mehreren Abzügen z.B. des Holzschnitts (Hochdruck) oder der Radierung (Tiefdruck). Sie kombiniert diese Technik mit der Collage von menschlichen Figuren in den drei Primärfarben. Inhaltlich lehnt sie sich an Themen aus dem Zeitgeschehen an, an Bildszenen, wie wir sie aus Nachrichtenportalen kennen.

 

Ilvie formuliert ihr Selfie weniger als individuelle Selbstdarstellung, sondern stellt die Vervielfältigung eines Portraits hintergründig dar. Dazu benutzt sie die Fotografie und deren technische Möglichkeiten.

 

Zur Preisverleihung am 27. Juni im Kunstraum überreichte unser Schulleiter, Herr Beckmann jeweils Urkunden und kleine Präsente an die Gewinnerinnen und Gewinner unserer Schule, herzlichen Glückwunsch allen Preisträgerinnen und Preisträgern.


Jörn Look und Kalle Kruse mit farbe bei SchulART erfolgreich

Die sechste SchulART-Ausstellung mit Werken von Schülerinnen und Schülern aller Schulen des Amtes Marne-Nordsee im Kultur- und Bürgerhaus hat ihre Pforten geschlossen und die Publikumspreise sind vergeben.

 

Mit ihren großformatigen Porträts, die aus der Farbe heraus gestaltet wurden, bekamen Jörn Look und Kalle Kruse vom Gymnasium Marne in diesem Jahr die meisten Stimmen des Publikums für ihre Malereien und somit den ersten Publikumspreis. Alle Besucher der jährlich durchgeführten Ausstellung können sich an der Abstimmung beteiligen und dann ihre Stimme abgeben. Die Federführung bei dieser Ausstellung liegt auf Seiten der Schulen in den Händen von Frau Reuschling.


Buchpreise für Erfolge Beim Europäischen Wettbewerb Kunst vergeben

Auch 2017 konnten Schülerinnen und Schüler im Kunstunterricht Arbeiten für den europäischen Wettbewerb anfertigen. Die besten Kunstwerke wurden dann von Frau Hanno-Nagel und Frau Reuschling ausgewählt und beim Europäischen Wettbewerb eingereicht. Dabei konnte wie in den Vorjahren eine große Zahl von Schülerinnen und Schülern einen Landespreis gewinnen, die Werke von Betty Jürgens und Sina Fenck wurden sogar für den Bundeswettbewerb ausgewählt. Die PreisträgerInnen erhielten jetzt bei einer Siegerehrung im Kunstraum in Anwesenheit einiger Eltern die Buchpreise von Herrn Beckmann überreicht - herzlichen Glückwunsch!


Lotta Ufen beim Fotowettbewerb der Architektenkammer erfolgreich

Einmal mehr beteiligten sich SchülerInnen eines Kunstkurses unter der Leitung von Frau Hanno-Nagel an einem landesweiten Fotowettbewerb der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein. Mit ihrem Wettbewerbsfoto 'Pfahlbauten in Schleswig-Holstein' erreichte Lotta Ufen dabei den dritten Rang und gewann neben einem Fotoband die Teilnahme an einem Workshop einer professionellen Fotografin. Herzlichen Glückwunsch!


Bundespreisverleihung zum Europäischen Wettbewerb 2016 in Kiel

Am 19. Mai 2016 war ich zur Preisverleihung des 63. Europäischen Wettbewerbs nach Kiel in das Landeshaus eingeladen worden. Meine Familie durfte ich zu diesem Anlass mitnehmen. Die Verleihung fand im Schleswig-Holstein-Saal statt, begrüßt wurden wir von Herrn Johanßon, der als Landesbeauftragter für die Durchführung des Wettbewerbs in Schleswig-Holstein verantwortlich ist. Die musikalische Unterhaltung fand durch die Big Band eines Kieler Gymnasiums statt. Die schleswig-holsteinischen Bundespreis-träger kamen aus den Klassenstufen 2 bis 13.

Die Wettbewerbsarbeiten wurden in Einzel- oder in Gruppenarbeit angefertigt. Es handelt sich dabei um Bilder, Filme oder schriftliche Arbeiten zu den verschiedenen Jahrgangsthemen unter dem Motto „Gemeinsam in Frieden leben“. Mein Bild entstand zu dem Jahrgangsthema „Ich bin, wie ich bin“ und besteht aus Collage-, Schrift- und zeichnerischen Elementen.

Nach der Preisverleihung waren alle Gäste zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Später durften wir an einer Führung im Plenarsaal teilnehmen. Dort wurden Fragen zur Sitzordnung im Landestag, zu Regeln während einer Sitzung und vieles mehr geklärt.

Alles in allem war es ein sehr interessanter Tag und ein schönes Erlebnis.

Maja Bartel, 7b


Schüler erhalten Publikumspreise bei Schulart

Nach Abschluss der schulübergreifenden Kunstausstellung SchulArt wurden jetzt im Kultur- und Bürgerhaus der Stadt Marne vom Leiter, Herrn Eismann, die Publikumspreise übergeben. Dank des großen Engagements unserer Kunstlehrkräfte Frau Hanno-Nagel und Frau Reuschling konnten Sebastian Laps für sein Einzelwerk sowie der Kunstkurs aus Q1 für ein Gruppenprojekt die Auszeichnungen entgegennehmen.


Wie wollen wir leben in Europa?

 

 

 

 

 

 

 

 

Drei Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe erhalten einen Landespreis beim Europäischen Wettbewerb 2014.

„Endlich schulfrei! Du triffst dich mit anderen europäischen Jugendlichen. Was unter-nimmst du mit ihnen?“ So lautete die Aufga-benstellung des 61. Europäischen Wettbewerbs 2014 für die Klassenstufen fünf bis sieben in diesem Jahr.

 

Die Umsetzung dieses Themas erfolgte im Sinne einer erzählerischen, zeichnerischen Darstellung.

 

Herzlichen Glückwunsch den drei Preisträgern!     

Clara Clausen stellt als Treffpunkt der Begegnung die Darstellung einer Eisdiele in den Bildmittelpunkt.

Cor Ibs zeichnet ein Brettspiel aus der Luftperspektive mit Spielfiguren, deren Darstellung angelehnt ist an europäische Sehenswürdigkeiten wie dem Eiffelturm, dem Schiefen Turm von Pisa und dem Branden-burger Tor.

Franka Schulz thematisiert ein Kartenspiel, ebenfalls aus der Luftperspektive. Den Hintergrund bildet eine Fläche, die an die Gestaltung der Europaflagge erinnert.