Projekte


Aktuelles


Reimer Böge lädt marner Schülerinnen ins Europaparlament ein

In der Woche nach den Osterferien machten sich fünf Schüler und Schülerinnen aus E und Q1 mit Frau Kemmler auf den Weg nach Brüssel. Ziel der Fahrt war das Europäische Parlament und ein Gespräch mit dem deutschen Abgeordneten Reimer Böge, der die Gruppe anlässlich eines Schulbesuches eingeladen hatte und finanzielle Unterstützung leistete.
Am ersten Tag besichtigten wir einfach nur die Stadt und ließen die ersten Eindrücke auf uns wirken. An Tag zwei ging es dann nachmittags ins Europaparlament. Nachdem wir zwei Ausweiskontrollen und den Sicherheitscheck hinter uns gebracht hatten, trafen wir uns im 15. Stock mit Herrn Böge, der uns einen Vortrag über Außen- und Sicherheitspolitik, den EU-Haushalt und Parteien in Deutschland hielt. Anschließend wurden wir durch das Parlament geführt und konnten uns noch einen Teil einer Diskussion im Plenarsaal anhören.Bestens versorgt mit Souvenirs und belgischer Schokolade machten wir uns nach am dritten Tag wieder auf den Heimweg. Durch den direkten Kontakt mit einem Abgeordneten des Parlaments konnten wir einen Einblick in den Alltag eines Europapolitikers bekommen und Erfahrungen machen, die vielen anderen leider verwehrt bleiben.                                                                                          Jenny Rescher


Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in der Schule

Die Klassen des E-Jahrgangs hatten jetzt nach Vermittlung durch Frau Borwieck den “Wahl-O-Mat zum Aufkleben“ auf ihrem Stundenplan. Die Teamer des Landesjugendringes gaben Informationen zum Ablauf des Projektes, bei dem 38 Thesen befürwortet bzw. abgelehnt  werden sollten. Nachdem alle Thesen mit Klebepunkten beurteilt waren, gaben die Schüler ihren Bogen mit den restlichen Klebepunkten in einen Scanner. Dieser spuckte dann ein persönliches Ergebnis aus, mit wieviel Prozent ihre Meinungen mit den favorisierten Parteien  übereinstimmten. Dies stellte keine Wahlempfehlung sei, sondern vielmehr eine Anregung, sich mit den 13 verschiedenen Parteiprogrammen zu befassen. Zudem betonten die Teamer die Bedeutung der Stimmabgabe bei der Wahl.


SV organisiert Blutspendeaktion mit dem DRK

Die Schülervertretung organisierte in Kooperation mit den DRK in den Räumen der Schule eine Blutspendeaktion, die nicht nur von den Schülerinnen und Schülern, sondern auch von Lehrkräften und Ehemaligen sehr gut angenommen wurde. Nach der obligatorischen ärztlichen Untersuchung ließen sich über fünfzig Personen Blut abnehmen, um sich anschließend in der Mensa mit belegten Brötchen und Getränken wieder zu stärken.


Mahdi Nabizadeh in das START-Stipendienprogramm aufgenommen

Bei START steht die Bildungsbiographie und Unterstützung der neu zugewanderten, engagierten Jugendlichen im Fokus, denn das Motto von START lautet: Bildung schafft Perspektiven!

Erstmals wurde in diesem Jahr mit Mahdi Nabizadeh ein Schüler des Einführungsjahrgangs auf Vorschlag der Schule in das Förderprogramm der Stiftung aufgenommen. Nach seinem erfolgreichen Abschluss an der benachbarten Reimer-Bull-Schule schaffte Mahdi dank seiner vorbildlichen Einstellung und seines Engagements auch an unserer Schule einen sehr guten Einstieg.

Im Anschluss an das umfangreiche Bewerbungsverfahren und die Zusage konnte Mahdi dann zunächst die anderen Stipendiaten in einem dreitägigen Wochendseminar kennenlernen. Dabei gab es dank des vielfältigen Programms mit Kanufahren, einer Fahrradtour bis hin zu einem gemeinsamen Grillabend viele Gelegenheiten, neue Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen.

Er lernte auch vieles über das START-Stipendienprogramm, denn START ermöglicht den Stipendiaten, ihr Potential zu entfalten und einen Bildungsabschluss zu erreichen, der ihren Fähigkeiten entspricht. Mit finanzieller Unterstützung, einer IT-Ausstattung  und auch mit verschiedenen Bildungsseminaren kann er jetzt seine bereits vorhandenen Kompetenzen ausbauen und neue hinzulernen. Erwartungsvoll blickt Mahdi jetzt  auf die bevorstehenden Seminare und freut sich besonders auf die Aufnahmezeremonie, die vom 27-30. Oktober 2016 in Frankfurt stattfindet.


Jugendgruppenleiterausbildung am Gymnasium Marne

Erstmals bietet der Kreisjugendring dank des Engagements unserer Schulsozialarbeiterin, Frau Borwieck, jetzt an unserer Schule eine Ausbildung zur JugendgruppenleiterIn an. Jugendliche, die sich ehrenamtlich engagieren wollen,werden in drei Ausbildungsblöcken jeweils freitags und samstags in die Grundlagen pädagogischen Arbeitens eingeführt. Anmeldungen nimmt Frau Borwieck ab sofort entgegen.


Geographie-Exkursion der Eb in Marne

Am 14.7 hatte die Klasse Eb die Gelegenheit, sich mit dem Stadt- und Landschaftsplaner Herrn Eschenbach im Rathaus in Marne zu treffen, um mehr über das Thema Stadtplanung in Marne zu erfahren. Schon im Vorfeld haben wir uns in Geografie mit dem Thema Stadtentwicklung in Vergangenheit und Gegenwart auseinandergesetzt. Unser Vorwissen kam uns bei Herrn Eschenbachs Vortrag über die Stadtplanung und -entwicklung Marnes sehr zu gute. Anschließend begaben wir uns auf eine „etwas andere“ Stadtführung durch Marne. Wir schauten uns viele Gebäude und Straßen an, an denen man die Entwicklung unserer Stadt nachvollziehen kann und wissen nun, was Stadtplanung für Marne konkret bedeutet. Besonders interessant war es, alltägliche Orte einmal „anders" zu erleben und wahrzunehmen, etwa die Unterführung des Rathaus, die ein erschreckendes Geheimnis bewahrt. Alles in allem war es ein gelungener Ausflug von dem wir viel neues Wissen über die Entwicklung Marnes mitnehmen konnten.

Jenny & Ann-Kathrin


Praktikum im Deutschen Bundestag 2015

Am 14.09.2015 begann mein zweiwöchiges Praktikum im Büro des Abgeordneten für Dithmarschen und Steinburg Mark Helfrich im Deutschen Bundestag in Berlin.

Dabei konnte ich mir einen Überblick über das politische Berlin und die Arbeit als Abgeordneter sowie als Referent verschaffen. Meine Aufgaben beruhten insbesondere auf Recherche zu fachspezifischen Themen, Unterstützung bei der Beantwortung von Bürgeranfragen und Ausschusssitzungen der Arbeit und Soziales. Da ich in der Berliner Burschenschaft der Märker untergekommen war, bekam ich guten Kontakt zu Studenten der Freien Universität und der Humboldt-Universität zu Berlin. Außerdem nutzte ich die Chance, in meiner Freizeit das touristische Berlin kennenzulernen.

Das Praktikum hat mich nicht nur in meinem politischen Verständnis weitergebracht, als auch in meiner persönlichen Zukunft – Ich bedanke mich bei den Mitarbeitern in Herrn Helfrichs Büro sowie allen, die mir diese Erfahrung ermöglicht haben.


Praktikum im Landtag Juni 2015


Als ich den Landtagsabgeordneten Heiner Rickers persönlich bei einer privaten Feier kennengelernt habe, sprachen wir über seine Tätigkeit im Landtag und seine Aufgabe als Bürgermeister in Steinburg. Dabei befragte ich ihn über ein mögliches Praktikum im Landtag in der CDU Fraktion.

Nachdem er diesem Vorhaben zustimmte, war die Chance für mich da, sodass ich nach einiger Vorbereitung (Zustimmung der Schule, Unterkunft etc.) bereit für diese zweiwöchige Erfahrungssammlung war. Ich bekam vom Fraktionsgeschäftsführer der CDU Matthias Rasch den Tipp, bei einer Burschenschaft namens Teutonia anzufragen, ob denn ein freies Zimmer für mich vorhanden sei. Nachdem ich wiederum eine Zusage bekam, machte ich mich am Wochenende vor dem ersten Tag auf den Weg zu meiner Unterkunft nach Kiel. 

 

In der ersten Woche habe ich im Landtag nicht nur Diskussionsrunden wie die Fraktionssitzung, die Referentenrunde und die Seminare bei der CDU Fraktion mitbekommen, sondern durfte mich auch selber durch Aufgaben in der Recherche- oder Presseabteilung testen. Nebenbei konnten die diversen Referenten Vieles über ihr jeweiliges fachgebiet sowie die Arbeit im Landtag erzählen. 

 

Auch wenn Kiel im Gegensatz zu Hamburg nicht gerade groß wirkt, bietet die Stadt viele Möglichkeiten, am Abend etwas zu unterhehmen. So waren Besuche, ob im GeoMar, in der Sparkassenarena, im Schiffahrtsmuseum, auf Segelschiffen der Burschenschaft oder auch in Laboe, keine Seltenheit.

 

Die Landtagsdebatten im Plenarsaal stellten aber wirklich die Highlights meiner Zeit in Kiel dar, denn ob nun Kubicki, Stegner, Günther, Harms, Spoorendonk oder Albig ihre Rhetorik zu besten gaben, war ziemlich egal bei jenen feurigen Debatten über den Skandal des Friesenhofs oder die Diskussion über die Wolfsgesetze. Wieder stellte sich heraus, dass ich gerade durch ein eigenes Büro und differenzierte Arbeitszeiten eine Freiheit genießen durfte, wie in keiner meiner vorherigen Praktikas, wo man an eine Person gebunden war. 

Zum Abschluss besuchte mich pünktlich zum Anfang der Kieler Woche meine Freundin; somit hatten wir die Möglichkeit, Kiel noch einmal zusammen zu erkunden und die schöne Zeit ausklingen zu lassen.

 

Das Praktikum hat mir nicht nur die politische Arbeit und Meinungsfindung der Partei auf Landesebene nahegebracht, sondern half mir auch auf persönlicher Ebene bei der Frage nach meiner eigenen Zukunft. Zudem habe ich durch  die Gemeinschaft in der Burschenschaft neue Kontakte knüpfen können und das Studentenleben näher kennenlernen dürfen. Ich denke, ein solches Praktikum ist eine wichtige Erfahrung für das Leben! 

 

Vielen Dank 

Jonas Prien



Paris in zwei Tagen

Gruppenfoto vor der Glaspyramide des Louvre
Gruppenfoto vor der Glaspyramide des Louvre


Ist das möglich?

Für uns schon.

 

Am 23.04.2015 haben wir uns mit Frau Lüthje auf den Weg gemacht: 50 Schüler und Begleiter von der Reimer-Bull-Schule und dem Gymnasium Marne. Treffpunkt war der Marner ZOB, von dem aus unsere ca. zwölfstündige Busfahrt begann. Nach einer für die meisten von uns sehr kurzen Nacht haben wir dann frühmorgens Paris erreicht und sind direkt zu der wahrscheinlich bekanntesten Sehenswürdigkeit gefahren: dem Eiffelturm.

 

Nachdem einige von uns das 300m hohe Bauwerk erklommen hatten, sind wir zum Arc de

Triomphe weitergefahren. Von dort aus durften wir auf eigene Faust die Champs-Elysées entlang schlendern und dort essen und einkaufen gehen. Als Treffpunkt diente der Obelisk, ein 3300 Jahre altes ägyptisches Artefakt, von dem aus wir spätnachmittags wieder abgeholt und zum Hotel gebracht wurden. Sobald die Zimmerverteilung geklärt und die Zimmer bezogen waren, ging es weiter zum Notre Dame, einer der bekanntesten Kirchen der Welt, die wir auch von innen besichtigen konnten. Zuletzt folgte noch ein Spaziergang an der Seine entlang, bevor wir alle erschöpft ins Bett gefallen sind.

 

Am nächsten Morgen mussten wir dann wieder früh heraus: zuerst gab es Frühstück, dann mussten auch schon die Zimmer geräumt werden. Mit dem Gepäck sicher verstaut haben wir uns auf den Weg zu unserer Bootstour gemacht, die uns auf der Seine erneut an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführte.

 

Auf diese folgte eine Besichtigung des Louvre, wenn auch nur von außen. Vor der gläsernen

Eingangspyramide haben wir noch ein Foto von der gesamten Gruppe gemacht. Von dort aus ging es mit der Metro weiter zu dem Sacré-Coeur, einer sehr hoch gelegenen weißen Basilika. Diese Höhenunterschiede waren auch durchaus zu merken, als wir unsere freie Zeit genutzt und die Gegend erkundigt haben. Am späten Nachmittag gingen wir dann wieder zurück zum Hotel, von dem unser Bus uns abgeholt hat. Nach einer weiteren zwölfstündigen Busfahrt waren trotz der tollen Erfahrung doch alle glücklich, sich wieder zuhause im eigenen Bett ausruhen zu können.

 

Von Marie Maßmann und Svenja Boll, (11a)


Besuch des Francemobil

Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen, die kurz vor der Wahl der 2. Fremdsprache stehen, erlebten in diesem Jahr eine Schnupperstunde der ganz besonderen Art.

 

Beladen mit französischen Zeitschriften, Spielen und CDs machte sich Delphine Malosse, Lektorin am Institut Français in Hamburg, mit ihrem FranceMobil auf den Weg zu uns, um die Kinder für die französische Sprache und Kultur zu begeistern.

 

In einer Unterrichtsstunde führte die Muttersprachlerin die Schülerinnen und Schüler spielerisch an die französische Sprache heran und zeigte ihnen, dass sie bereits eine Menge verstehen können. Mit Händen und Füßen erzählte sie von ihrer Heimatstadt Montpellier, ließ französische Begriffe pantomimisch darstellen und zeigte, wo auf der Welt Französisch gesprochen wird. Erst kurz vor Schluss erfuhren die Kinder, dass Delphine auch Deutsch kann.

 

Auf die Frage, warum man Französisch lernen sollte, reagierte sie prompt: Es ist eine lebendige Sprache, die von vielen Menschen gesprochen wird. Außerdem macht es einfach Spaß, eine fremde Sprache zu erlernen. Dies können die Sechstklässler nach dem Besuch des FranceMobil nun sicher bestätigen.


Schüler des Sportprofils sind jetzt Rettungsschwimmer

Arne Semmelhack, Björn Faupel, Jaqueline Debler sowie die 11f bei der Wiederbelebungsübung
Arne Semmelhack, Björn Faupel, Jaqueline Debler sowie die 11f bei der Wiederbelebungsübung

 

Schwimmen, Tauchen, Kombinationsübung, ausführlicher Erste-Hilfe-Kurs (16 Stunden) und noch eine schriftliche Prüfung?

Ja, genau das hieß es für das 2. sportliche Profil des Gymnasiums Marne mit ihrem Klassenlehrer Herrn Björn Faupel. Wir sind jetzt Rettungsschwimmer – dank seiner Idee und seinen Mühen!

 

Als Herr Faupel bei uns in die Klasse kam und die Idee vorschlug, das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber zu machen, schien die ganze damalige Klasse 11f begeistert zu sein. Wir haben ein halbes Jahr lang im Marner Schwimmbad in unserer Freizeit darauf hingearbeitet, um die praktische Prüfung einwandfrei zu absolvieren. Auch theoretisch hat Herr Faupel uns gut vorbereitet, denn viele Inhalte der Sporttheorie konnten auf die Rettungsschwimmausbildung angewandt werden. Wir haben uns zum Beispiel mit dem Herz-Kreislauf-System, mit den Themen Atmung und Blutkreislauf beschäftigt und konnten auch für die schriftliche Prüfung online üben, was viele erfreute, da sie nebenbei immer mal wieder ein paar Übungen machen konnten.

 

Die Abnahme unserer Übungen hat Knut Peters von der DLRG Südermarsch übernommen.

Die Zeitvorgaben im Schwimmen waren für uns alle leicht zu bewältigen. Bei den Befreiungsgriffen hingegen hatten wir alle zu Beginn ein paar Schwierigkeiten, aber auch die bewältigten fast alle souverän. Zum Schluss fehlte uns nur noch der Erste-Hilfe Kurs, den wir mit Arne Semmelhack machten, und die schriftliche Prüfung. Da wir fast alle mit Mühe und Fleiß dabei waren, gab es zur Zeugnisausgabe zusätzlich noch das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber. Die ganze Klasse war zufrieden und bei einigen kam der Schein wie gerufen. Da man mit diesem „Rettungsschwimmschein“ in Schwimmbädern und freien Gewässern bereits Aufsicht führen darf, schien es zum Beispiel für Jasmina perfekt, in den Sommerferien im St. Michaelisdonner Freibad ein wenig Geld dazuzuverdienen. Aber auch für Janina war es nützlich, diesen Schein kurz vor den Ferien zu erwerben, denn sie fuhr mit auf Kinderfreizeit der Kirchengemeinde an einen Badesee.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein gelungenes Projekt unserer Klasse war und wir nun alle stolze Rettungsschwimmer sind, die einerseits etwas für die Allgemeinheit tun können, andererseits eine für sich selbst weitere Qualifikation erworben haben.

 


Schülerworkshop zur Astronomie

Jedes Jahr besuchen Mitarbeiter aus dem Haus der Astronomie aus Heidelberg (HdA) ein Bundesland, um die mobile Lehrerfortbildung durchzuführen. Dozenten vom HdA reisen dazu mit „großem Gepäck“, Modellen, Teleskopen und Arbeitsmaterialien, zu ausgewählten Schulen, um verschiedene Möglichkeiten des Astronomieunterrichts zu zeigen.

Im Rahmen des diesjährigen Besuchs vom 2.6. – 6.6.2014  in Schleswig-Holstein wurden u.a. Fortbildungen in den beiden Partnerschulen des HdA, Gymnasium Marne und Werner-Heisenberg-Gymnasium Heide, angeboten. Während am Mittwoch die Lehrerfortbildung in Heide stattfand, waren die Schüler der beiden Schulen zu einem Workshop am Dienstag nach Marne eingeladen. Aus Marne nahmen die Schüler der Obertertien mit dem Wahlfach Astronomie daran teil. Begleitet wurden die Schüler von ihren Lehrern Stefan Burzin und Helge Frank aus Heide sowie Jörg Dewitz aus Marne.

Nach Vorträgen zu den Themen Aufbruch zum Mars und Exoplaneten durch die beiden Referenten des HdA PD Dr. Olaf Fischer und Sascha Soh hatten die Schüler Gelegenheit, die zahlreichen mitgebrachten Experimente und Arbeitsbögen durchzuführen bzw. zu bearbeiten. Sie konnten so mit Materialien arbeiten, die in diesem Umfang in den Schulen sonst nicht eingesetzt werden können. Die Schüler beider Schulen arbeiteten hier mit großer Motivation zusammen und konnten neue Erkenntnisse zum Thema Astronomie gewinnen. Es zeigte sich hier erneut, dass die Astronomie nicht nur ein eigenes Fach ist, sondern einen fächerübergreifenden Kontext für die gesamten Naturwissenschaften anbietet. Bei der Planung einer Reise zum Mars mussten die Schüler neben den astronomischen Berechnungen auch die Verpflegung, die Raumaufteilung in einer Raumstation und psychologische Aspekte untersuchen.