Interesse wecken

Auf Schulebene ist es uns besonders darum zu tun, eine Kultur des Förderns und Forderns zu etablieren. Begabtenförderung muss zu einem Thema und einem Anliegen der ganzen Schule werden. Die Schulleitung und die für Begabtenförderung zuständigen Lehrpersonen zeichnen sich in gegenseitiger Absprache verantwortlich für ein Angebot, welches den Lehrkräften bzw. den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung steht.

Die Beratung an unserer Schule erfolgt durch besonders ausgebildete Beratungslehrkräfte der Begabtenförderung, die dazu bestimmte Sprechstunden anbieten, aber auch außerhalb dieser  ansprechbar sind. Auch die Schülerpaten der Begabtenförderung und die in der Arbeitsgemeinschaft mitarbeitenden Eltern stehen den Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite, um sie für die Angebote der Begabtenförderung am Gymnasium Marne zu interessieren.


Begabung erkennen

Das Erkennen von besonderen Begabungen bildet die Grundlage für die Planung von Fördermaßnahmen. Für die Erkennung besonderer Begabungen ist es wichtig, systematisch vorzugehen und verschiedene Informationsquellen zu nutzen.

Dazu werden Fragebögen weiterentwickelt und evaluiert. Hier werden sowohl Schüler in der Gruppe als auch  im Einzelnen abgefragt und die Meinung der Eltern einbezogen. Lehrkräfte werden in der Erkennung von Begabungen geschult und fortgebildet. Zudem werden in Zusammenarbeit mit der CAU Kiel Testungen von Kindern durchgeführt, bei denen eine Hochbegabung vermutet wird. In all diesen Zusammenhängen kann im Bedarfsfall mit der Schulpsychologin Rücksprache gehalten werden, falls es Probleme oder Unsicherheiten geben sollte.


Schülerpaten

Auch dieses Jahr waren wir als Schülerpaten wieder sehr aktiv. Anne-Wiebke, Beke und Svenja haben in fünf Modulen die Ausbildung zur Schülerpatin abgeschlossen. Außerdem haben sie an der ,,Ideenbörse“, bei der sich die Schüler und Lehrer verschiedener SHiB-Schulen zum Ideenaustausch trafen, das Gymnasium Marne durch einen selbstgemachten Film repräsentiert.

Auch bei den ,,Drehtürmodelltagen“ kam der Film als neues Medium hinzu. Während für die Jüngeren sowie die Neuzugänge immer noch der Umgang mit PowerPoint und der durch PowerPoint gestützte Vortrag im Vordergrund standen, haben einige ältere Schülergruppen kurze Filme produziert, die das Kernstück ihrer Präsentation bildeten. Alle zusammen haben wir darauf hingearbeitet, an einem Vorstellungsabend die Arbeit der Schüler Lehrern, Eltern und Interessierten präsentieren zu können. Dieser ist für Ende September angesetzt.

Eine andere Veranstaltung, die uns dieses Jahr viel Zeit und Arbeit abverlangt hat, waren die GyMa-Awards 2014, die wir Schülerpaten mitorganisiert haben. Wir sind Frau Krabbenhöft, die Anfang des Jahres die Betreuung der Schülerpaten übernommen hat, sehr dankbar für all ihre Unterstützung. Doch vor allem ist es dem Engagement und der Organisation von Anne-Wiebke zu verdanken, dass wir diese Herausforderung gemeistert haben und dass am 19. Juni die Ehrungen in feierlichem Rahmen übergeben werden konnten. Auch die Beteiligung der angehenden Schülerpaten Letje, Ella und Finja hat uns überaus gefreut.

Ein hingegen noch nicht abschließend bewältigtes Projekt ist das Einrichten des uns zur Verfügung gestellten Schülerpatenraumes. Nachdem er gestrichen wurde, hat er dieses Jahr ein Sofa bekommen, doch wollen wir ihn nicht nur als Organisationsraum nutzen, sondern unseren Schülern der Drehtürmodelltage auch ermöglichen, ihre Materialien dort zu lagern. Schon bei der Planung der Raumgestaltung hatten die Jüngeren die Möglichkeit, eigene, kreative Ideen vorzuschlagen. Es ist großartig, wie viel Spaß die Arbeit mit den jüngeren Klassen macht, und wir freuen uns, eine so lebendige Begabtenförderung am Gymnasium Marne zu haben.

Am Gymnasium Marne Europaschule gibt es einige Schülerpaten, die zur Begabtenförderung aktiv beitragen. Sie kommen aus den 9. bis 13. Klassen.

Wer sind wir?

 

Finja Groth (10. Klasse):

Finja gehörte zwei Jahre lang selbst zu den „Kleinen“ bei der Begabtenförderung, seit den Sommerferien arbeitet sie bei den „Großen“ mit. Dieses Jahr hat sie vor, eine Ausbildung zur Schülerpatin abzuschließen.

 

Svenja Boll (12.Klasse):

Svenja hat ihre Ausbildung zur Schülerpatin Anfang 2014 abgeschlossen und steht nun den Schülerinnen und Schülern gerne mit ihren sprachlichen Kenntnissen zur Seite.

 

Beke Wiese (13.Klasse):

Beke hat ihre Ausbildung ebenfalls begonnen und steuert ihre sprachlichen Erfahrungen bei.

 

Alexander Siemann (13.Klasse):

Unser Technik- und Physikexperte steht bei Problemen zur Verfügung.

 

Clara Hose (13.Klasse):

Clara hat einige Zeit in Großbritannien verbracht und kommt nun wieder, um uns mit ihren frisch gewonnenen Einblicken in die englische Sprache zu unterstützen.

Welche Aufgaben haben wir?

Die Aufgaben unseres fünfköpfigen Teams bestehen darin,

- Methoden zur Hilfe von Begabten zu erarbeiten;

- Lernstrategien für Schülerinnen und Schüler zu entwickeln;

- Schülerinnen und Schülern bei Problemen im Schulalltag beratend zur Seite stehen.

- zwischen Paten und Eltern, Lehrern und Mitschülern bei Konflikten zu vermitteln;

- offene Ohren für unsere Paten zu haben.

Was machen wir?

Wir bereiten uns auf unsere Aufgaben als Schülerpaten dadurch vor, dass jeweils drei von uns in regelmäßigen Abständen an Modulen in ganz Schleswig-Holstein teilnehmen. In diesen Modulen werden in einer Gruppe aus Schülerpaten von verschiedenen Schulen unterschiedliche Methoden erarbeitet. Diese sollen zur Erkennung und Hilfe von Begabten dienen. Für diese Module werden auch jedes Jahr Interessenten an der Schule gesucht, die motiviert sind, die Ausbildung zum Schülerpaten zu absolvieren.

Zusätzlich erhalten wir viele Informationen von den Modulleitern. Der Begriff "begabt" wird definiert. Es wird uns beigebracht, zwischen Eltern, Lehrern und Schülern zu vermitteln.

Wir beschäftigen uns derzeitig mit folgenden Projekten:

  1. Die „Ideenausflüge“ sind Tage, die im ganzen Schuljahr verteilt sind, an denen die Schüler ihre Ideen in Projekten und Präsentationen selbstständig ausleben können.
  2. "Mathe11" bietet Schülern, die für eine längere Zeit ins Ausland gehen, die Möglichkeit, sich noch vor ihrem dortigen Aufenthalt die Themengebiete der Mathematik des 11. Jahrganges unter Anleitung von Schülern aus der 11. und 12. Klasse anzueignen.
  3. Die „GyMa-Awards“ sind  Auszeichnungen, die den Schülern verliehen werden, um besondere Leistungen und Fähigkeiten zu ehren.