Motivation fördern

Klassenübergreifende Maßnahmen sollen allen Begabten zugute kommen und diese dazu bringen, mit mehr Freude und Engagement am Schulalltag teilzunehmen.

Dazu gehören:

• "Schatzkisten" mit entsprechender Literatur sowie Lehrmitteln und Materialien für die  jeweiligen Fächer. Diese sollen im Lernbüro gelagert und somit als Präsenzmaterial 

benutzbar sein.

• Einrichtung eines gesonderten Raumes (Lernbüro)

• klassenübergreifende Projekte im Rahmen des "Drehtürmodells"

• Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte

Grundsätzlich beginnt Begabtenförderung jedoch in der Klasse. Besonders begabte Kinder und Jugendliche bleiben dort integriert. Der Unterricht ist also der zentrale Ort und Ausgangspunkt für die Förderung. Für die Lehrpersonen ist es eine große Herausforderung, mit individualisierenden Maßnahmen (z.B. im Rahmen der erweiterten Lernformen, des entdeckenden Lernens u.a.) den verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden und mit diesen die Motivation zu fördern. Deshalb sollen sie im Bereich der Binnendifferenzierung durch den Einbezug einer Fachperson (für Begabtenförderung zuständige Lehrpersonen und Schulleitung) unterstützt werden.

Auf  Klassenebene soll für die Begabten zudem eine Klassenstufe gefunden werden, die ihrem Bildungsstand und Reifegrad entspricht. Bei einer Akzeleration werden diese durch Lehrkräfte, aber auch Schülertutoren beraten und begleitet. Vorbereitende Kurse in den Sommerferien sowie regelmäßige Treffen in den ersten Schulwochen nach den Sommerferien sollen helfen, Probleme zu benennen und diese kurzfristig abzustellen.

Um Schüler in "ihren" Bereichen zu fördern, haben wir das sog. Drehtürmodell eingerichtet, das einmal auf Schulebene angesiedelt ist, aber auch individuell aus dem jeweiligen Unterricht heraus erfolgen kann.

Auf Schulebene haben die Schüler an mehreren zentral organisierten Projekttagen mit Unterstützung der Schülerpaten die Möglichkeit, an von Ihnen ausgewählten Projekten zu

arbeiten und dieses in einem Portfolio zu dokumentieren, was auch der Schul- bzw. Klassengemeinschaft in Vorträgen etc. wieder zu Gute kommen soll.

Zudem werden vermehrt Wettbewerbe und Projekte angeboten, an denen Interessierte und besonders Begabte teilnehmen können. Die Ausführungen können vielfältiger Art sein. So finden Kooperationen mit der CAU Kiel, der FH Westküste und etlichen Wirtschaftsunternehmen statt. Auch die Teilnahme geeigneter Schülerinnen und Schüler an den entsprechenden Akademien in St. Peter und Bad Segeberg ist erwünscht.

Die Begabtenförderung soll jedoch nicht alleine eine schulische Aufgabe bleiben. Sie hat für die Schule dort ihre Grenzen, wo sie über den schulischen Auftrag hinaus reicht. Die Förderung gehört dann in den Zuständigkeitsbereich der Eltern.

 

 


Drehtürmodell Projektarbeit

Das Drehtürmodell ist ein Angebot unserer Schule, mit dem wir besonders begabte und interessierte Schüler und Schülerinnen stärker fördern und motivieren wollen. Das Drehtürmodell bietet die Möglichkeit, sich in der Schule eigenständig und unabhängig vom Unterricht über einen längeren Zeitraum mit einem größeren selbst gewählten Thema zu beschäftigen. Die Schule sichert die Unterstützung und Begleitung der Projektarbeit zu.

 

Dafür gilt der folgende organisatorische Rahmen:


1. Der Schüler/die Schülerin wählt gemeinsam mit dem/der FachlehrerIn oder einem/r BeratungslehrerIn eine/n MentorIn aus, mit dem ein Projekt abgestimmt und die Themenstellung, das angestrebte Ziel, das Vorgehen im Einzelnen und der Zeitrahmen festgelegt werden. Beratungsgespräche finden je nach Vereinbarung regelmäßig statt.


2. Für die Durchführung notwendiger Arbeiten ist es dem/der SchülerIn erlaubt, den Unterricht zu verlassen, um andere Lernorte wie z.B. die Bibliothek, Sonderräume etc. aufzusuchen, wenn er/sie zuvor das grundsätzliche Einverständnis und für jede einzelne Unterrichtstunde erneut das Einverständnis des/der betroffenen Fachlehrers/Fachlehrerin eingeholt hat. Beim Verlassen der Schule ist eine Abmeldung im Sekretariat erforderlich.


3. Versäumter Unterrichtsstoff wird eigenständig nachgearbeitet und Hausaufgaben gemacht, so dass die Schulleistungen nicht unter der Teilnahme am Drehtürmodell leiden. An Klassenarbeiten nimmt der Schüler/die Schülerin regulär teil.

 

4. Von der Themensuche bis zum Abschluss der Arbeit führt der Schüler/die Schülerin ein Lerntagebuch. Darin werden sowohl die Arbeitsschritte und -schwerpunkte, eventuelle Schwierigkeiten wie auch die Gespräche mit dem Mentor in Form von Notizen festgehalten werden. Das Lerntagebuch enthält auch die abgezeichneten Abmeldungen für außerunterrichtliche Aktivitäten.


5. SchülerInnen, die am Drehtürmodell teilnehmen, verpflichten sich, das gewählte Projekt durch die Erstellung eines Portfolios abzuschließen.


6. Eine vorzeitige Beendigung der Teilnahme am Drehtürmodell ist im Ausnahmefall nach einer Aussprache mit dem/der FachlehrerIn bzw. BeratungsleherIn und den Eltern möglich.


7. Der Schüler/die Schülerin präsentiert das Ergebnis der Projektarbeit in angemessener Form und stellt der Schule das Ergebnis fallweise zur Verfügung. Er/sie erhält nach Abschluss des Drehtür-Projekts einen entsprechend positiven Vermerk im Zeugnis.


Ergänzende Vereinbarungen können getroffen werden. Ein entsprechender Vertrag wird von allen Beteiligten unterzeichnet.

 


Drehtürmodell Lerngruppenwechsel

Das Drehtürmodell ist ein Angebot unserer Schule, mit dem wir besonders begabte und interessierte Schüler und Schülerinnen stärker individuell fördern und motivieren wollen. Das Drehtürmodell bietet die Möglichkeit, in einem Fach – auch in einzelnen Stunden – am Unterricht einer anderen Lerngruppe teilzunehmen. Die Schule sichert die Unterstützung und Begleitung dieses Lerngruppenwechsels zu.

 

Dafür gilt der folgende organisatorische Rahmen:

 

1. Der Schüler / die Schülerin besucht stundenweise den Unterricht einer anderen Lerngruppe, die im Unterrichtsstoff weiter fortgeschritten ist. Dazu verlässt er / sie den Unterricht im Klassenverband.

 

2. Voraussetzung für die Durchführung dieses Modells ist – neben der Zustimmung des Schüler / der Schülerin und seiner / ihrer Eltern - das Einverständnis aller betroffenen FachlehrerInnen des Klassenverbandes sowie der anderen Lerngruppe.

 

3. Versäumter Unterrichtsstoff des Klassenverbandes wird eigenständig nachgearbeitet. Die Hausaufgaben werden zu den Unterrichtsstunden angefertigt, an denen der Schüler/die Schülerin teilnimmt. An Klassenarbeiten muss der Schüler/die Schülerin im Klassenverband teilnehmen, sofern keine anderen Absprachen getroffen worden sind.

 

4. Nach Absprache kann er / sie an den Klassenarbeiten der anderen Lerngruppe teilnehmen.

 

5. Die Teilnahme an diesem Drehtürmodell wird i.d.R. für die Dauer eines Halbjahres vereinbart.

 

6. Beratungsgespräche finden je nach Vereinbarung regelmäßig zwischen dem Schüler / der Schülerin und dem / der abgebenden FachlehrerIn statt. Abschließend wird ein Evaluationsgespräch geführt.

 

7. Die Schulleitung verpflichtet sich, dieses Modell durch entsprechende Stundenplangestaltung im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten zu unterstützen.

 

8. Eine vorzeitige Beendigung der Teilnahme am Drehtürmodell ist im Ausnahmefall nach einer Aussprache mit dem / der FachlehrerIn und den Eltern möglich.

 

9. Er / sie kann bei erfolgreicher Teilnahme am Unterricht der anderen Lerngruppe einen positiven Vermerk im Zeugnis erhalten.

Ergänzende Vereinbarungen können getroffen werden. Ein entsprechender Vertrag wird von allen Beteiligten unterzeichnet.

 


Tandem-Modell

Die neu zu erlernenden Fremdsprachen Französisch und Latein werden in Klasse 7 in einem Tandem gleichzeitig begonnen. Schüler A nimmt zwei Stunden in der Woche am Französisch-Unterricht und zwei Stunden am Latein- Unterricht teil. Schüler B nimmt an dem Unterricht in entgegengesetzter Reihenfolge teil. Unsere zwei Tandems arbeiten sehr erfolgreich und mit großer Begeisterung .

 

 


Vereinbarung/Lernvertrag

Vereinbarung/Lernvertrag über die Teilnahme am Drehtürmodell

 

 

zwischen dem Gymnasium Marne Europaschule, vertreten durch Schulleitung, Leitung

 

der Begabtenförderung sowie ………….......................................................... aus der Klasse

 

……….. und seinen Eltern.

 

 

Wechsel in folgenden Fächern:

……………………………………………………..…. in Lerngruppe: ……………………………………….

 

………………………………………………………… in Lerngruppe: ………………………………………..

 

 

Das Drehtürmodell ist ein Angebot unserer Schule, mit dem wir besonders begabte und interessierte Schüler und Schülerinnen stärker individuell fördern und motivieren wollen. Das Drehtürmodell bietet die Möglichkeit, in einem Fach – auch in einzelnen Stunden – am Unterricht einer anderen Lerngruppe teilzunehmen. Die Schule sichert die Unterstützung und Begleitung dieses Lerngruppenwechsels zu.

Dafür gilt der folgende organisatorische Rahmen:

1. Der Schüler / die Schülerin besucht stundenweise den Unterricht einer anderen Lerngruppe, die im Unterrichtsstoff weiter fortgeschritten ist. Dazu verlässt er / sie den Unterricht im Klassenverband.

2. Voraussetzung für die Durchführung dieses Modells ist – neben der Zustimmung des Schüler / der Schülerin und seiner / ihrer Eltern das Einverständnis aller betroffenen FachlehrerInnen des Klassenverbandes sowie der anderen Lerngruppe.

3. Versäumter Unterrichtsstoff des Klassenverbandes wird eigenständig nachgearbeitet. Die Hausaufgaben werden zu den Unterrichtsstunden angefertigt, an denen der Schüler/die Schülerin teilnimmt. An Klassenarbeiten muss der Schüler/die Schülerin im Klassenverband teilnehmen, sofern keine anderen Absprachen getroffen worden sind.

4. Nach Absprache kann er / sie an den Klassenarbeiten der anderen Lerngruppe teilnehmen.

5. Die Teilnahme an diesem Drehtürmodell wird i.d.R. für die Dauer eines Halbjahres vereinbart.

6. Beratungsgespräche finden je nach Vereinbarung regelmäßig zwischen dem Schüler / der Schülerin und dem / der abgebenden FachlehrerIn statt. Abschließend wird ein Evaluationsgespräch geführt.

7. Die Schulleitung verpflichtet sich, dieses Modell durch entsprechende Stundenplangestaltung im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten zu unterstützen.

8. Eine vorzeitige Beendigung der Teilnahme am Drehtürmodell ist im Ausnahmefall nach einer Aus-sprache mit dem / der FachlehrerIn und den Eltern möglich.

9. Er / sie kann bei erfolgreicher Teilnahme am Unterricht der anderen Lerngruppe einen positiven Vermerk im Zeugnis erhalten.

Mit dieser Vereinbarung erkläre ich mich einverstanden.

 

 

Schüler/in:......................................................... Eltern: ........................................................................

 

Schulleitung: .................................................... Leitung Begabtenförderung: ……...............................

 

 


Förderung des Kindes durch die Eltern

Sie müssen als Eltern nicht perfekt sein – nur gut genug.“
Donald Winnicott,
englischer Kinderpsychiater (1896–1971)

Im frühkindlichen Alter werden aufmerksame Eltern bereits Begabungen ihres Kindes feststellen. Daher beginnt die Förderung bereits in der Familie, in der sich das Kind und die Eltern wechselseitig beeinflussen. Dieses geschieht in einem Kreislauf von Wahrnehmen, Bewerten und Verhalten.

Angebote und Anregungen sollten sich in jeder Alterstufe nach den Bedürfnissen und Interessen des Kindes richten. Für die kindliche Entwicklung ist eine angemessene Umgebung das Wichtigste.

Begabte Kinder finden und fördern, BMBF)

An unserem Gymnasium haben sich interessierte Eltern zusammengefunden. Für die Elterngruppe ist Frau Renate Stüwe Ansprechpartnerin.