Berufsorientierung


anerkennung vorbildlicher Arbeit in der Berufs- und Studienorientierung

In Anerkennung der vorbildlichen Angebote zur Studien- und Berufsorientierung wurde das Gymnasium Marne Europaschule jetzt in Kiel von der Ministerin persönlich mit dem Berufswahlsiegel ausgezeichnet. Nach einem aufwendigen Bewerbungsverfahren mit einem Audit an unserer Schule konnten Frau Kemmler und Frau Ulrich im Schleswig-Holstein-Saal des Landeshauses die erstmals vergebene Plakette gemeinsam mit 15 anderen Gymnasien sowie 43 Gemeinschaftsschulen des Landes in Empfang nehmen. Hervorgehoben wurden bei der Laudatio insbesondere die  Reflexionskultur sowie die vorbildliche Kooperation mit außerschulischen Partnern an unserer Schule.


„Berufsorientierung“ bezieht sich auf die Zukunft unserer Schüler, d. h. auf die Zeit, in der sie unsere Schule bereits verlassen haben.

Wenn ein Sextaner seine Laufbahn an unserer Schule beginnt, erscheint ihm die vor ihm liegende Schulzeit sehr lang. Die allerwenigsten werden sich bereits Gedanken über den beruflichen Werdegang machen. Doch die Jahre vergehen sehr schnell und die Schule möchte ihre Schülerinnen und Schüler in den Fragen der Berufs- und Studienwahl unterstützen. Dazu sind die Schulen auch ministeriell verpflichtet. 

Frau Kemmler als die für die Berufsorientierung zuständige Lehrkraft an unserer Schule wird dabei von Kolleginnen und Kollegen, engagierten Schülerinnen und Schülern, Ehemaligen und Eltern unterstützt. Wir arbeiten zusammen im Arbeitskreis Studien- und Berufsorientierung (kurz: AK BSO), der sich alle drei bis vier Monate trifft. Über die verschiedenen Jahrgänge verteilt machen wir den Schülerinnen und Schülern eine Reihe von internen und externen schulischen Angeboten, die teilweise verbindlich für alle sind oder bei denen die Teilnahme auf freiwilliger Basis erfolgt.  Im AK BSO evaluieren wir fortlaufend die Veranstaltungen, streichen das, was uns weniger erfolgreich erscheint und ergänzen unser Angebot um neue Veranstaltungen. So unterliegt das von uns erstellte Berufsorientierungskonzept einer stetigen Weiterentwicklung, in der Hoffnung, dass wir unsere Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zu ihrer individuellen Entscheidung begleiten und unterstützen können. Wir freuen uns sehr über die Teilnahme weiterer engagierter Eltern. Sie können Frau Kemmler gern ansprechen, wenn Sie an einer Mitarbeit  interessiert sind. 

 

Im Idealfall ist die Entscheidung für den beruflichen Werdegang ein längerer Prozess, der bereits in der Mittelstufe beginnt. In der Auseinandersetzung mit den persönlichen Stärken und Vorlieben, über den Besuch von Informationsveranstaltungen in den Universitäten und Fachhochschulen, den Besuch von Berufsmessen und die Teilnahme an Schulpraktika und individuell in den Ferien absolvierten Praktika kann sich der Schüler bzw. die Schülerin im Laufe der Zeit eine Vorstellung davon machen, in welche Richtung seine Berufwahl gehen soll. Außer der Schule ist die Unterstützung der Eltern unerlässlich.