Kunst

 

 

 

Fachvorsitz: Frau Reuschling

Aktuelles


Schulart mit neuem Konzept im Kultur- und Bürgerhaus eröffnet

Bereits zum fünften Mal werden bis zum 23. April 2017 im Kunstunterricht entstandene, von Frau Reuschling und Frau Hanno-Nagel ausgewählte Werke unserer SchülerInnen im Kultur- und Bürgerhaus der Stadt ausgestellt. Im Rahmen der SchulArt präsentieren alle Schulen in Marne und im Gebiet des Amtes Marne-Nordsee ihre besten Bilder und Objekte, die im laufenden Schuljahr im Kunstunterricht entstanden sind. Zum Gelingen der Vernissage trugen auch unsere Schülerinnen des Kurses 'Darstellendes Spiel' bei.

Mehr Fotos


Preise bei der SchulART vergeben

Nach Abschluss der schulübergreifenden Kunstausstellung SchulArt wurden im April 2016 im Kultur- und Bürgerhaus der Stadt Marne vom Leiter, Herrn Eismann, die Publikumspreise übergeben. Dank des großen Engagements unserer Kunstlehrkräfte Frau Hanno-Nagel und Frau Reuschling konnten Sebastian Laps für sein Einzelwerk sowie der Kunstkurs aus Q1 für ein Gruppenprojekt die Auszeichnungen entgegennehmen.


Schülerinnen beim Fotowettbewerb erfolgreich

Unter Anleitung ihrer Kunstlehrerin Anne Hanno-Nagel nahmen jetzt SchülerInnen der Oberstufe äußerst erfolgreich beim Schülerfotowettberb der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein zum Thema 'Spiegelungen' teil. Anlässlich der Siegerehrung in Kiel wurden unter 190 eingereichten Arbeiten Hanne Möller, Natalie Knoppik und Susann Stollberg aus der Klassenstufe 11 mit den ersten drei Preisen in Ihrer Alterstufe augezeichnet, ein Sonderpreis für Innenarchitektur ging an Lissa Prüß aus dem 12. Jahrgang.


Der Wettbewerb ist regelmäßiger Bestandteil des Programms „Architektur macht Schule“ und hilft, baukulturelle Themen im Unterricht zu platzieren und junge Menschen für Fragen der gebauten Umwelt zu sensibilisieren.

In diesem Jahr waren die jungen Fotografen aufgefordert, sich auf die Suche nach gespiegelter und/oder spiegelnder Architektur zu machen. Dabei sollte nicht einfach „drauflos“ geknipst werden, sondern es waren zusätzlich auch Titel und eine ausführliche Beschreibung des Bildes gefragt.


Die über 190 Einsendungen hatten das Thema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven bearbeitet. Es gab viele Aspekte zu berücksichtigen: die besondere Fähigkeit des Hinschauens, die Wahl des Motives, die Sorgfalt, die auf die Komposition des Bildes verwandt wurde und nicht zuletzt auch die textliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Insgesamt gilt es festzuhalten, dass es wirklich viele ansprechende und interessante Bilder gab, einige wirkten spontan aufgrund des herausragenden Motivs, andere aufgrund des detailorientierten Alltagsblicks.


Veränderung des Raumes im Hintzpark

Ein Kunstprojekt der Kunstkurse des 11. Jahrganges in Zusammenarbeit mit Herrn Beckmann vom Kultur- und Bürgerhaus zu Marne.

 

Am 9. Juli 2014 haben die Kunstkurse des 11. Jahrganges mit ihren Lehrerinnen Frau Hanno-Nagel und Frau Reuschling ein Projekt, angelehnt an die Künstler Christo und Jeanne-Claude, im Hintzpark durchgeführt. Die beiden bekannten Künstler verhüllten beispielsweise im Jahre 1995 den Deutschen Reichstag in Berlin, wodurch das geschichtsträchtige Gebäude kurz nach der Wiedervereinigung eine starke Verfremdung erfuhr und so nicht nur ins Bewusstsein der deutschen Bevölkerung gerückt wurde, sondern darüber hinaus auch ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit.

 

Wir versuchten ebenso wie das Künstlerpaar, den Besuchern des Hintzparks eine neue Sichtweise auf diesen zu geben und sie vielleicht auf Dinge aufmerksam zu machen, die sie sonst nicht sehen bzw. über die sie sonst nicht nachdenken würden. So lenkten wir in Zusammenarbeit mit Herrn Beckmann vom Kultur- und Bürgerhaus in Marne und selbstverständlich mithilfe unserer Kunstlehrerinnen die Aufmerksamkeit auf die Bäume, beispielsweise einer eindrucksvollen, alten Eiche in besagtem Park.    

Dies taten wir, indem wir Leinen von einem Baum zum anderen spannten und über diese weißes Vlies hängten. Durch die Ausmaße der Vliesbahnen ergab sich der Ein-druck einer Art Mauer zwischen mehreren Bäumen, die den ursprünglichen Raum des Parks veränderte und verfremdete. Da es an diesem Tag recht windig war, entstand ein stimmungsvolles Bild, denn der Wind brachte große Bewegungen und Wellen in das Vlies. Befestigt wurde dieses an beiden Enden jeweils mit Paketband. Einen Baum verbanden wir auch mit einer Laterne, da diese in einem günstigen Abstand stand. Mit dem Aufbau verbrachten wir einige Stunden während des Vormittages.

 

Danach beobachteten wir die Reaktionen der Spaziergänger, die nach und nach in den Park kamen, und stellten ihnen einige Fragen. Zunächst schienen viele verdutzt, doch auch neugierig und interessiert. Einige waren weniger beeindruckt, andere jedoch stellten uns auch Fragen zu dem Projekt und wollten gerne wissen, was für eine Bedeutung dieses habe. Sie waren der Meinung, dass es den Park etwas ungewöhnlich und eindrucksvoller mache, denn so hatten sie den Park noch nie gesehen, wenn sie spazieren gingen.

Wie die Kunstprojekte von Christo und Jeanne-Claude war auch unsere Aktion im Hintzpark nur ein zeitlich begrenztes Kunstwerk und wurde am Ende des Vormittages wieder abgebaut.

 

Auswertung der Fragebögen:

Die Spaziergänger im Hintzpark wurden zu den Veränderungen befragt. Als eine gute Aktion bewerteten 45 % der Besucher die Verhüllungen, während sich der Rest skeptisch dazu äußerte. Die Künstler Christo und Jeanne-Claude, die mit ihren Projekten Vorbild für diese Gestaltung sind, waren den Befragten nicht unbedingt bekannt. Jedoch hatten viele schon einmal von der Verhüllung des Reichstagsgebäudes gehört, die auch auf das Künstlerpaar zurückgeht. Auch könnten sich 87 % der Besucher nicht vorstellen, dass ein derartiges Projekt länger präsentiert werden würde. Trotzdem würden immerhin 45 % der Befragten ähnliche Kunstaktionen unterstützen.


Europatag im Zeichen der Kunst

14.05.2014:

Der diesjährige Europatag fand für die Unter- und Mittelstufe im Zeichen der Kunst statt.

Frau Hanno-Nagel ist es zu verdanken, dass Künstler der Region und Kunststudenten der CAU Universität und der FH Hamburg sich die Zeit nahmen, mit unseren Schülerinnen und Schülern kreative Ideen zum Thema Europa in die Tat umzusetzen. Von der Gestaltung eines „Rettungsschirmes“, einer Bilderkette der europäischen Flaggen bis zur Verarbeitung von Plastiktüten und Kanistern gab es Einiges zu bestaunen. Auch die Musik und kulinarische Genüsse durften nicht fehlen.

 

Weitere Bilder sind in der Galerie zu finden.


Die zweite SchulArt-Ausstellung im Kultur- und Bürgerhaus zu Marne

Eine Gemeinschaftsausstellung des Gymnasiums Marne mit der Reimer-Bull-Schule in Marne, der Marschenschool in Kronprinzenkoog sowie den Außenstellen in Helse und Neufeld und der Schule am Wattenmeer in Friedrichskoog, Andy Warhol, Keith Haring, Niki de Saint Phalle, Annegret Soltau, Henri Matisse sowie einige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 12 unserer Schule. Wer möchte nicht einmal in einem Atemzug mit den großen Künstlern genannt werden. Die SchulART 2014 hat es möglich gemacht!

 

Die Anregungen für die eigenen gestal-terischen Prozesse waren in diesem Jahr ebenso verschieden wie die zugrunde liegenden Materialien und Techniken. Zudem sind neben graphischen und malerischen Arbeiten zum ersten Mal auch dreidimensionale Objekte zu sehen gewesen.

Bei den letztgenannten Werken galt es, sich auf haptische Erfahrungen in Bezug auf die Materialeigenschaften einzulassen sowie den gezielten Einsatz von Werkzeugen zu erproben, wie z. B. bei den in der Vitrine ausgestellten Draht- und Näharbeiten. 

Zudem musste räumliches und proportionales Vorstellungsvermögen entwickelt wer-den, welches besonders bei den aufbauenden Techniken der Ton- und Pappmaschee-Plastiken nach Niki de Saint Phalle erforderlich war.

 

Neben Arbeiten, die in der Auseinandersetzung mit dem Lauf der Jahreszeiten entstanden sind, gab es in der Ausstellung auch solche, die aus dem „Dialog“ mit dem Werk eines Künstlers hervorgegangen sind. Dennoch wurden so nicht bloße Kopien produziert, denn die Ergebnisse beinhalten doch immer den individuellen Farb- bzw. Form-Findungsprozess der Schülerinnen und Schüler.

 

Dem schwierigen Themenkreis „Porträt“ und „Selbstporträt“ widmeten sich Arbeiten aus den Jahrgangsstufen 10 und 12. Dabei zeigten die Werke innerhalb dieser Bildgattung unterschiedliche künstlerische Ansätze: Einerseits gab es Blätter, die malerisch oder zeichnerisch eine naturalistische Darstellung angestrebt haben, das heißt, die Ähnlichkeit mit dem Original in der Wirklichkeit ist besonders hoch. Andererseits waren auch einige Schülerinnen und Schüler im Zusammenhang mit ihrem Selbstporträt das Wagnis eingegangen und haben in Anlehnung an die Fotovernähungen der Künstlerin Annegret Soltau ihr fotografisches Selbstbildnis verfremdet, ja zerstört muss man schon sagen, um so neue Qualitäten von Wirklichkeit zu gewinnen.

Dieser experimentelle Umgang mit Versatzstücken der Wirklichkeit genügt in seinem Ergebnis nicht mehr dem normativen Begriff vom sogenannten schönen Bild. Diese Arbeiten haben uns einmal mehr gezeigt: Kunst muss nicht nur schön sein, sondern darf auch eckig, kantig, eben nicht gefällig sein!

Und wenn ich abschließend noch einmal an die eingangs genannten Künstler erinnere, dann nur, um zu betonen, dass es im Kunstunterricht in der Schule nicht darum geht, Künstler auszubilden. Es geht vielmehr um das Wecken und Fördern der künstlerischen Talente und um das Gewinnen neuer – nämlich anderer – Sichtweisen auf die Welt. Die SchulART 2014 hat auf jeden Fall wieder gezeigt, die Schul-Kunst muss sich nicht in der Schule „verstecken“.