Physik

Fachvorsitz: Herr Dewitz

Aktuelles


Das Energiehaus -  Energieversorgung und Energiespeicherung

 

Das begonnene „luettIng“-Physikprojekt „ Energiehaus“ zeigt auch in diesem Jahr einige Fortschritte.

In diesem Schuljahr übernahm Frau Dreeßen die Projektleitung  mit dem Schwerpunkt Energieversorgung und Energiespeicherung.

 

Noch vor Weihnachten wurde die Planung der Photovoltaikanlage in die Tat umgesetzt. Mit Hilfe der Firma BeBa Energie GmbH & Co. KG. und einiger Schüler der Klasse 10b wurden die Solarmodule auf dem Dach unseres Energiehauses montiert. Bei Sturm und Kälte und damit  schlechten Wetterbedingungen wurde die Aufgabe erfolgreich bewältigt. Auch wir Schüler konnten an diesem Tag einmal unsere praktischen Fähigkeiten zeigen.

 

Im Unterricht  haben wir, die Klasse 10 b, die Theorie eines Aufbaus der Solarzelle kennengelernt. Somit wissen wir, wie eine Solarzelle funktioniert. Außerdem haben wir eine Reihe von Versuchen zum Einfluss der Beleuchtungsstärke und damit der eingestrahlten Energie  auf die nutzbare Energie durchgeführt und ausgewertet. Damit verstehen wir, welche Energie uns im Energiehaus zur Verfügung steht.

 

Am Freitag, den 22.01.2016 kam Herr Rottmerhusen von der Fachhochschule Westküste zu uns an die Schule und unterstützte uns in unserem Projekt. Er erklärte uns in Vorversuchen anhand einer Schaltskizze einen vollständigen Versuchsaufbau entsprechend der geplanten Anlage für das Energiehaus.  Im Zentrum dieses Aufbaus steht ein LiFe-Ionen Akku, der die von der Sonne gelieferte Energie speichert und bei Bedarf an Verbraucher abgeben soll.

 

Daraufhin teilten wir die Klasse in drei Teilgruppen ein. Eine Gruppe beschäftigt sich zukünftig mit einem Arduino zur Steuerung des Speichers, der in dem Versuchsaufbau verwendet wird. Die zwei weiteren Gruppen befassen sich mit der PV-Anlage als Energieversorger und der Seite des Verbrauches.

 (Luisa Dewitz, Mette Kreschmann)


Energiehaus

 

 

Seit Sommer 2014 ist das Physikprojekt „ Energiehaus“, welches von der lüttIng.-Akademie finanziell gefördert wurde, in Planung. Herr Peter unser Lehrer für Physik und Mathematik, hatte die Idee dazu. Er war auch derjenige, der die Verbindung zu unseren Kooperationspartnern herstellte. Unter ihnen befinden sich Holzland Jacobsen, die Fachhochschule Westküste, das M.O.E.-Team (Moeller Operating Engineering) und der Kreis Dithmarschen. Ohne diese wäre es gar nicht möglich gewesen, ein solches Vorhaben in die Tat umzusetzen. Nach den Herbstferien 2014 begannen wir mit den ersten Baumaßnahmen. Vorher stellte eine Baufirma noch das Fundament fertig. In insgesamt vier Treffen an Wochenenden stellten wir das Gartenhaus auf. Nun fehlten nur noch die technischen Geräte, um aus dem Gartenhaus ein richtig funktionstüchtiges Energiehaus zu machen. Im Frühjahr 2015 war es dann endlich geschafft. Das Energiehaus war fertig.

 

Eine Frage, die aufkam, war, wofür das Energiehaus gebraucht wird? Das Energiehaus ist als Schülerlabor gedacht. Dort haben wir die Möglichkeit, Energieverluste zu berechnen, zu messen und verschiedene Dämmmaterialien auszuprobieren. Dazu steht uns ein in die Westwand integriertes Modul zur Verfügung. Das Modul kann man mit verschiedenen Materialien befüllen und so die bestmögliche Dämmung ermittelt. Es ist so konzipiert, dass auch die folgenden neunten Jahrgänge daran arbeiten können. Damit ist auch der Nachhaltigkeit Rechnung getragen, ein weiteres wesentliches „Ziel“ dieses Projektes. Gerade als unserer Energiehaus fertig geworden ist, kam die lüttIng.-Jury zu Besuch. Die Jury besichtigte das Energiehaus und hörte sich eine von uns verfasste Präsentation an. Sie waren sehr angetan von dem Projekt.

 

Ein Bericht von Mette Kretschmann und Cosima Lau.


Sonnenfinsternis am 20.3.2015 – ausgefallen

Lange war sie angekündigt – die Sonnenfinsternis am 20.3.2015. Zu etwa 80 % sollte die Sonne in unseren Breiten verdeckt sein. Es versprach ein großartiges Naturschauspiel zu werden, allerdings auch mit all den „Nebenwirkungen“ die seltene Ereignisse mit sich bringen: Die Stromversorgung sei nicht gesichert, die Gefahr von erheblichen Augenschäden bis zur Erblindung bestünde und ähnliches. In einigen Schulen sollten die Schüler sogar die Klassenräume für die Dauer des astronomischen Ereignisses nicht verlassen. Ein netter Kommentar von Uwe Reichert, dem Chefredakteur von Sterne und Weltraum, dazu findet sich hier.

 

Am Gymnasium wurde die Beobachtung schon lange vorbereitet. Inhalte, die sogar im Fachcurriculum stehen, in natura zu erleben, solche Gelegenheit sollte man doch nicht ungenutzt verstreichen lassen! Sonnenfinsternisbrillen für etwa 60 Personen wurden bereit gehalten, der Blick durch das Acht-Zoll-Teleskop mit entsprechendem Sonnenfilter sollte auf die Leinwand in der Mensa übertragen, und mit unseren H-Alpha-Teleskopen sogar ein Blick auf die verdeckte Sonnenscheibe mit sichtbaren Protuberanzen ermöglicht werden. Um die reduzierte Sonneneinstrahlung auf Solarzellen zu messen, wurde mit Hilfe unserer Computermesswertaufnahme die Leistung einer Experimentiersolarzelle aufgezeichnet. „Bei einer so eine detaillierten Vorbereitung muss es eigentlich regnen“, unkte Lehrer Jörg Dewitz bereits im Vorwege.

 

Ganz so schlimm wurde es zwar nicht, aber der Himmel war so bewölkt, dass noch nicht einmal die verschwommene Sonnenscheibe zu erkennen war.

 

„Schade, die Gelegenheit, eine Sonnenfinsternis durch ein richtiges Sonnenteleskop zu sehen, hätte ich hier in der Schule gerne genutzt“, äußerte ein Schüler traurig. Vor allem die jüngeren Schüler zeigten sich enttäuscht, dass sie die Sonnenfinsternisbrillen nicht nutzen konnten. „Man kann aber merken, dass es deutlich kühler geworden ist“, sagte jedoch einer der Anwesenden. Nur die beiden Schüler, die die Messung mit einer Solarzelle betreuten, waren halbwegs zufrieden: „Trotz der geringen Einstrahlung kann man sogar jetzt einen Rückgang der Solarenergie messen.“ Als auch die letzte Hoffnung verstrichen war, dass die Sonne noch zu sehen sein wird, wurde kurz vor Ende der Finsternis das gesamte Equipment von den Schülern der Q1 b, die die Aktion betreut haben, wieder in die Physiksammlung eingeräumt.


Bilder


Bayer Schulförderung überreicht Förderurkunden

In einer kleinen Feierstunde in der Mensa unserer Schule bekamen jetzt Vertreterinnen und Vertreter der Grundschule Wacken, der Gemeinschaftsschule Burg, des Gymnasiums Brunsbüttel und des Gymnasiums Marne Europaschule die bereits Anfang des Jahres zugesagten Förderurkunden im Rahmen der Schulförderung von der Bayer AG überreicht.

 

Wie alle Redner würdigte auch Landrat Dr. Klimant die Bemühungen der beiteiligten Schulen um den Nachwuchs in den Naturwissenschaften.


Die Schülerinnen und Schüler des Physikprofils am Gymnasium Marne demonstrierten die Funktion einer Wärmepumpe und konnten für ein von Herrn Dewitz beantragtes Projekt mit  10.000 € den höchstdotierten Preis entgegennehmen.

 

Das Geld wurde bereits investiert in Messgeräte für das Themenfeld 'Erneuerbare Energien', so dass die ohnehin schon ausgezeichnete Ausstattung der Physik weiter vervollständigt werden konnte und mittlerweile auch dank der optimalen Raumsituation beste Lernvoraussetzungen für die Schülerinnen und Schüler geschaffen werden konnten.


Energiehaus nimmt Form an

Die Förderung der Naturwissenschaften ist eine wichtiger Aspekt im Schulprofil des Gymnasiums Marne Europaschule. Bekanntlich wurde u.a. für die Jahrgänge 9 und 10 ein Projektantrag für eine lüttIng-Schüler-Technik-Akademie gestellt, in deren Rahmen es um die Energieversorgung und Energieeinsparung am Beispiel eines Energiehauses geht, das jetzt in einer Wochenendaktion von engangierten Eltern und Schülern unter der Leitung von Herrn Peter auf dem Schulgelände aufgebaut wurde.
Thematisch werden die Schülerinnen und Schüler in diesem Projekt auf das Profilfach Physik vorbereitet, bei dem es in Kooperation mit der Firma Beba und der FH Westküste um alternative Energien geht.
Kooperationspartner sind hier die Firma M.O.E., die die Ausstattung des Energiehauses mit Messtechnik übernommen hat, die Firma Holzland Jacobsen, die tatkräftig beim Aufbau des Hauses unterstützt, sowie die Fachhochschule Westküste, die ihr gut ausgestattetes Labor für weitere Messungen und Experimente zur Verfügung stellt.
Nach einer erfolgreichen Projektvorstellung in der Technischen Akademie Nord war für dieses Vorhaben eine finanzielle Förderung in Höhe von 5000,-€ zugesagt worden. Diese Summe wird von den beteiligten Firmen und dem Schulträger, dem Kreis Dithmarschen, aufgestockt, so dass die Finanzierung des Gesamtprojektes sichergestellt ist.


Ministerpräsident Albig zu Gast am Gymnasium Marne

Der Gewinn des Bildungspreises beim IHK-Wettbewerb 'Plietsche Lüüd' war der Anlass für Ministerpräsident Torsten Albig, dem Gymnasium Marne Europaschule im Rahmen seiner Sommertour gemeinsam mit Kreispräsident Hans-Harald Böttger einen Besuch abzustatten. Interessiert und beeindruckt von der guten Ausstattung im Physikraum ließ sich der Ministerpräsident von Schülerinnen und Schülern mit dem Profilfach Physik und ihrem Lehrer Jörg Dewitz Versuche zur Windenergie demonstrieren und die Konzeption des Physikunterrichts an der Schule insgesamt erläutern. Nach einem Mittagessen in der Mensa fand der Besuch dann im Ganztagsbereich der Schule seine Fortsetzung, wo Herr Albig an einer Diskussionsrunde mit ausgewählten Schülerinnen und Schülern der Oberstufe teilnahm, die Frau Kemmler vorbereitet hatte. Hier erwies sich der Ministerpräsident bei einer politischen Diskussion zu den Themen 'Lehrkräftebildungsgesetz' und 'Ukraine-Krise und ihre Folgen für die schleswig-holsteinische Landwirtschaft' als echter Experte und Polit-Profi, der den DiskussionsteilnehmerInnen abschließend wichtige Tipps zum Umgang mit kritischen Fragen und mit Diskussionsbeiträgen insgesamt gab.

 

Albig zeigte sich davon beeindruckt und hob insbesondere den Praxisbezug durch die Kooperation mit Firmen aus der Windenergiebranche als große Chance für die Schülerinnen und Schüler hervor, über den Tellerrand zu blicken und konkret vor Ort Praktika durchzuführen. Er berichtete dabei freimütig von seinen eigenen wenig erfreulichen naturwissenschaftlichen Erfahrungen während der Schulzeit und machte den Schülerinnen und Schülern deutlich, welche Chancen sich durch eine praxisbezogene Ausbildung durch die Schule auf dem Arbeitsmarkt böten. Auch die im Physikraum gelagerten Teleskope fanden das Interesse des Ministerpräsidenten und waren Anlass für ein Gespräch über die Attraktivität des Faches Astronomie an unserer Schule.