Austausch

Madrid 2014

Am Freitagabend begann unser Abenteuer. Vom Hamburger Flughafen flogen wir nach Madrid ins schöne Spanien. Nach einem dreistündigen Flug standen wir am Gepäckband und warteten auf unsere Koffer, unterdessen konnten wir schon unsere Austauschpartner mit ihren Familien, die am Ausgang Spalier standen, erblicken 

 

Sie begrüßten uns herzlich und wir freuten uns riesig unsere Austauschpartner, die uns seit ihrem Besuch in Deutschland sehr gefehlt hatten, wieder zu sehen. Da es schon sehr spät war, fuhren wir auch gleich mit unseren Gastfamilien in unser neues Zuhause für die nächsten acht Tage. An den folgenden zwei Tagen haben wir mit unseren Familien oder auch mit Freunden Ausflüge unternommen.

 

Am Montag sahen wir uns dann alle morgens in der Schule wieder, wo wir jedoch nicht lange blieben. Leider ohne unsere Austauschpartner machten wir uns auf den Weg nach Madrid. Etwa die Hälfte der Klasse fuhr mit Herrn Peter ins Santiago Bernabeu-Fußballstadion, wo sie eine Führung durch das imposante Stadion erwartete. Die anderen, die keinen besonderen Wert auf diesen Besuch legten, fuhren mit Frau Curro weiter ins Nobelviertel von Madrid. Gegen die Mittagszeit fanden unsere beiden Gruppen wieder zusammen zu einem kleinen Picknick. Danach besuchten wir das Kunstmuseum „Museo del Prado“, bei dieser Aktion waren die spanischen Schüler dabei.

Am folgenden Tag regnete es leider sehr stark, weshalb wir unsere Tour durch Madrid ein bisschen nach hinten verschieben mussten. In dieser Zeit erzählte uns die spanische Lehrerin einige Fakten über die Region, die Schule und über den Tagesablauf der Schüler. Als der Regen nachließ, machten wir uns auf den Weg. Wir sahen einen Teil des königlichen Palastes, welcher uns sehr mit den großen, goldverzierten Gemälden beeindruckte.

 

Den Mittwoch verbrachten wir mit unseren Austauschschülern in der in den Hügeln gelegenen Stadt Sergovia. Die Stadt und ihre imposante Burg nahmen wir genauer unter die Lupe. Unser nächstes Ziel des Tages war die Gartenanlage La Granja. Aufgeteilt und jeweils einem „Spezialisten“ zugeordnet, spazierten wir durch die Anlage. Die so genannten Spezialisten erzählten uns etwas über die Geschichte der Brunnen, die dort nach griechischen Göttern erbaut wurden. Erschöpft kamen wir abends wieder in Sanse an.

Am vorletzten Tag änderte sich unser Programm und statt zur Klosterresidenz El Escorial zu fahren, gingen wir ein letztes Mal in Madrid shoppen. Dann war es auch schon soweit. Der letzte Abend in Spanien brach für uns an. Zum Abschied gingen wir alle gemeinsam Pizza essen, wir hatten riesigen Spaß und wollten gar nicht an den Abschied denken.

 

Der Freitagmorgen begann schon mit ein paar Abschiedstränen. Am Vormittag hatten wir mit den Spaniern zusammen Unterricht. Gegen halb drei mussten wir uns dann endgültig von unseren Austauschpartnern verabschieden, wir stiegen mit einem lachenden und einem weinenden Auge in den Bus und fuhren in Richtung Flughafen. Spät in der Nacht landeten wir wieder im kalten Hamburg. Mit dem Bus ging es dann weiter nach Marne.

 

Wie eigentlich bei jeder Klassenfahrt, ging die Zeit viel zu schnell vorbei, aber auf Zuhause freut man sich auch irgendwie immer.

 

Ein Bericht von Male Soley Gatza und Cosima Pauline Lau


Tirano 2014

Mit dem Flugzeug sollte es zunächst Rich- tung Mailand gehen. Auf dem Flughafen Hannover gab es viele aufgeregte Leute, weil es für einige der erste Flug war. In Mailand wurden wir herzlich von einigen Austauschschülern empfangen, um von dort noch drei Stunden nach Tirano zu fahren. Dort warteten die restlichen Austauschschü- ler und die Eltern auf uns. Von nun an waren wir auf uns gestellt, denn wir gingen in die Familien. Sie haben uns sehr freundlich be- grüßt und uns - typisch italienisch - gleich mit leckerem Essen versorgt.


Am nächsten Mor- gen trafen wir uns alle an der Schule, in der wir eine Einführung in das italienische Schul- leben bekamen. Anschließend besichtigten wir die Basilika Madonna di Tirano, während die Italiener ins Museo Civicio gingen. Als beide Gruppen mit der Besichtigung fertig waren, gab es einen Wechsel. Wir waren so gegen 13.00 Uhr fertig, danach hatten wir Freizeit, haben bei unseren Austauschpart- nern zu Mittag gegessen und uns dann am frühen Abend in einer Eisdiele getroffen, um das leckere italienische Eis zu probieren.


Am Freitag sind wir zu einem Wasserfall ge- wandert. Von dort aus hatte man einen wunderschönen Ausblick auf das Tal und die Berge. Nach einer zweistündigen Wande- rung am Flussufer entlang besuchten wir eine Fischaufzuchtstation.


Samstag mussten wir sehr früh aufstehen,weil wir gegen 07:00 Uhr nach Mailand aufgebrochen sind. Dort haben wir zuerst ein Aquarium besichtigt und sind anschließend zum Schloss gelaufen. Dort trafen wir auf unseren deutschsprachigen Tour-Guide, der uns sehr viel über die Geschichte von Mai- land und über das Schloss erzählte. Im Anschluss sind wir zum Mailänder Dom spa- ziert und die gefühlten tausend Stufen hoch- geklettert. Oben angekommen, hatten wir einen perfekten Ausblick über ganz Mailand. Danach hatten wir vier Stunden Freizeit.


Am Sonntag war Familientag und einige begleiteten ihre Familien in die Kirche. Am Nachmittag haben wir uns im Park getroffen und bis spätabends zusammen gesessen. Montag sind wir in die Stadt Bormio gefahren, in der wir uns eine Therme, eine Kirche und ein Museum angeschaut haben. Dann hatten wir wieder Freizeit.


Am vorletzten Tag sind wir mit dem Zug von Tirano nach St. Moritz gefahren. Einige Kilometer vor St. Moritz haben wir einen Gletschergarten besichtigt. In St. Moritz hatten wir reichlich Freizeit, um einzukaufen. Das Problem war nur, dass wir uns bei den hohen Preisen nichts leisten konnten.


Am letzten Tag haben wir unsere Projekte vorgestellt, die wir in der Woche gemeinsam mit den Italienern erarbeitet haben. Um 11.00 sind wir dann mit dem Bus zum Mailänder Flughafen gefahren und zurückgeflogen. Um halb zwölf sind wir in St. Michaelisdonn angekommen und wurden von unseren Familien herzlich in Empfang genommen. Die Woche war sehr toll und wir hatten eine schöne Zeit.