Studienfahrt

MultitaSking!-Q1f auf Studienfahrt

 

Ein Paar Ski oder ein Snowboard, 21 motivierte Sportler, ein abwechslungsreiches Skigebiet und jede Menge Schnee benötigten wir für unsere perfekte Studienfahrt.

Im März hieß es dann für uns, es geht los, auf in die österreichischen Berge ins Ötztal. Nach einer 13-stündigen Busfahrt warteten wir lange in der Sonne im warmen Dorf auf unsere Zimmer. Nach individueller Einstellung der Sportmaterialien und nach einer erholsamen Nacht konnten wir am nächsten Tag endlich auf die kalten Berge im Skigebiet Ötztal herauf.

Nach vielen unfreiwilligen Schneekontakten und dutzenden Anfahrversuchen meisterten wir die ersten richtigen Abfahrten. Die Technik verbesserte sich jedoch von Tag zu Tag und wir wagten uns an vielfältige Pisten. Darunter waren leichte, gemütliche Talabfahrten durch den Wald, aber auch anspruchsvolle bis hin zur Weltcuppiste im Skigebiet Kühtai. Es boten sich diverse Möglichkeiten an, z.B. auch Freestyle-Elemente im Funpark auszuprobieren. Jeden Tag sieben Stunden Skifahren lagen uns nach sechs vollen und wunderschönen Tagen in den Knochen, doch das hinderte uns nicht daran, jeden Tag aufs Neue Vollgas zu geben.

Die Wetterverhältnisse variierten von strahlendem Sonnenschein bis zu dichtem Nebel mit nur fünf Meter Sicht. Alles in Allem war unsere Studienfahrt mit Unterkunft, Verpflegung und anstrengender Sport-Ausbildung ein voller Erfolg und wir bedanken uns herzlich bei unseren „Ski/Snowboard-Lehrern“ Herrn Faupel und Herrn Sterner.

 

Henrike Ibs, Janina Lucks Q1f


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Tirano

 

Im Zeitraum vom 20.03 bis einschließlich 28.03. reisten wir nach Meransen in Südtirol. Die lange Busfahrt ins Eisacktal sollte sich schließlich schnell wieder aus-zeichnen:

Tolle Aussichten über die atemberaubenden Dolomiten, eine wunderschöne Berglandschaft, abwechslungsreiches sowie perfekt für den Skisport ausgelegtes Wetter und natürliches Talent, welches bei uns als Sportler naturgegeben ist, sollten uns zu schnellen Erfolgen auf den schneebedeckten Pisten des Gitschberges und des Jochtales führen.

Jeden Tag arbeiteten wir hart von morgens bis zum späten Nachmittag in Kleingruppen, testeten unsere persönlichen Grenzen aus und haben uns die Grundfertigkeiten von unseren Begleitern Frau Beckmann und Herrn Sterner zeigen lassen. Zunächst lernten wir durch „kreative“ und eher ungewollte Bewegungshandlungen, beispielsweise durch striktes Geradeausfahren in Richtung Wald. Dies bereitete uns zwar jede Menge Spaß, zeigte uns aber anfänglich auch unsere Grenzen auf dem Board oder auf den Skiern auf. Dennoch lernten wir sehr schnell und haben uns innerhalb kürzester Zeit die Grundfertigkeiten des Skifahrens bzw. Snowboardens erarbeitet, sodass wir beim Fahren die langen Pistentage richtig genießen konnten. Aber trotz unseres Talents führte die eine oder andere Aktion zu lustigen Momenten (und Bildern ;-)).

 

Die urige Pension in unmittelbarer Nähe zur Talstation sowie der skifreie Wandertag, an dem wir verschiedene Eindrücke der regionalen Geschichte und Kultur gewonnen haben, beispielsweise ein Besuch im Ötzi-Museum in Bozen, dienten der Regeneration und Entspannung. Nach erlebnisreichen Pistentagen kam somit auch der von Schülern geliebte Aspekt einer „bildenden Fahrt“ oder „das Lernen an einem anderen Ort“, was unser Klassenlehrer, Herr Möller, uns angeboten hat, zum Tragen.

 

Wer hätte am Ende bloß gedacht, dass wir nach anfänglichen unfreiwilligen Abstechern in Wälder und Zäune die schwarzen Pisten und sogar den Tiefschnee abseits der Pisten problemlos meistern würden? Na klar, jeder!


Studienfahrt nach Prag

Am 07.07.2014 ging es für die 12a und die 12c unter der Leitung von Frau Ulrich und Herrn Heide auf Studienfahrt in die 740 km entfernte tschechische Hauptstadt. Nach fast 10 Stunden Fahrt mit dem Bus erreichten wir unser Ziel und erkundeten trotz der anstrengenden Reise sofort die Prager Innenstadt. Um auf den bekannten Wenzelsplatz zu gelangen, brauchten wir nicht einmal zehn Minuten zu Fuß. Dort verbrachten wir einige Stunden, bis wir dann zum Abendessen zurück mussten und später auch relativ schnell schlafen gegangen sind.

 

Der nächste Tag begann mit einem Ausflug in die historische Altstadt des schönen Prags, auf die ein Besuch des jüdischen Viertels folgte. In den vielen Synagogen haben wir mit Hilfe unserer netten Reiseleitung viel über die jüdische Geschichte in Prag gelernt und sind sogar am Geburtshaus von Franz Kafka vorbeigelaufen. Der Abend endete für die meisten in einem der Pubs, um das Spiel unserer Nationalelf im Halbfinale der Weltmeisterschaft gegen Brasilien zu schauen. Wir Mädchen feierten den Sieg neben zwei Brasilianern, die sehr unglücklich über den Endstand (7:1) waren.

 

Am Mittwoch zeigte uns unsere Stadtführerin mehr von Prag und überhäufte uns mit historischen Ereignissen rund um den Wenzelsplatz. Mit unserem „72-Stunden -

Ticket“ ging es daraufhin zur Besichtigung der Prager Burg. Nach einer „technischen Pause“ und etwas Freizeit sollten wir unsere Moldaufahrt antreten. Auf der Karlsbrücke wurden wir leider von einem starken Regenschauer überrascht und mussten mit unserer nassen Kleidung erst einmal einen Unterschlupf suchen. Als es ein wenig besser wurde, konnten wir das Boot betreten und über den Fluss gleiten.

 

Der 10.07. begann mit einer Busfahrt nach Theresienstadt, wo wir als Erstes ein Museum besuchten, das sich mit der gesamten Geschichte dieses Ortes befasste. Neben selbstgemalten Bildern und Gedichten von Kindern gab es ziemlich viele persönliche Gegenstände, die ausgestellt wurden. Gerade die vielen Listen mit den Menschen, die nach Theresienstadt deportiert wurden, berührten uns sehr, da diese Anzahl unvorstellbar für uns war. Nach dem Museumsbesuch ging es dann ins Konzentrationslager. Wir liefen schweigend durch die Räume und über das Gelände, während wir durch eine Führung noch mehr Informationen erhielten. Die Atmosphäre war sehr bedrückend und der viele Regen passte zu unserer Stimmung.

Am nächsten Tag traten wir dann auch schon wieder die Heimreise an. Nach einigen Staus kamen wir alle müde und kaputt, aber trotzdem glücklich über eine gelungene Studienfahrt in Marne an. Ein herzliches Dankeschön für die tolle Organisation geht an unsere Klassenlehrer Frau Ulrich und Herrn Heide.